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Februar 2017
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Regenwälder: Kein Planet der Affen
Meerkatzen, Gorillas und Löwenäffchen sind nur drei von 300 bedrohten Primatenarten. Das belegt eine neue Studie. Der Mensch lässt ihnen keinen Platz auf der Erde. Weitere Infos: ZEIT - online
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Indonesien: Geschäfte mit Regenwald-Zerstörern
Palmöl hat einen schlechten Ruf: Sein Anbau ist für Brandrodungen, die Zerstörung von Mooren, Treibhausgasausstoß und Luftverschmutzung verantwortlich. Ein Bericht der Umweltorganisation Greenpeace legt nun offen, welche Banken die Konzerne finanzieren, die den begehrten Rohstoff mit Raubbau-Methoden produzieren. Weitere Infos: klimaretter.info
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Mexiko: Mord an indigenem Umweltaktivisten
Am 15.01.2017 ist der international bekannte indigene Umweltschützer Isidro Baldenegro López im Bundesstaat Chihuahua erschossen worden. Der Tod des Aktivisten steht laut Zeugen im Zusammenhang mit der Ermordung anderer Indigener in der Region, die sich ebenfalls für die Erhaltung ihres Territoriums einsetzten. Weitere Infos: Amerika21
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Nigeria/Kamerun: Kein Highway durch den Gorilla-Wald!
Von allen vier Gorilla-Unterarten ist der Cross-River-Gorilla der seltenste: Weniger als 250 Tiere gibt es noch! Sie leben im Grenzgebiet zwischen Nigeria und Kamerun – und die größten Gefahren für ihr Überleben sind Abholzung, Straßenbau und Wilderei. Um den Lebensraum der Cross-River-Gorillas zu erhalten, hat Pro Wildlife bereits wiederholt ein Projekt im Kagwene-Schutzgebiet unterstützt: Die örtliche Bevölkerung lernte, wie sie Honig von Wildbienen schonend erntet, ohne hierfür Bäume im Gorilla-Gebiet zu fällen. Doch jetzt bedroht ein Mega-Straßenbauprojekt auf der Seite Nigerias das Überleben der Cross-River-Gorillas Weitere Infos: ProWildlife e.V.
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Marinduque - Philipinen: Die vergiftete Insel
Der Bergbau auf Marinduque hat die Natur zerstört und die Menschen krank gemacht. Nun wehren sich die Opfer: Die kleine Insel will den größten Goldkonzern der Welt verklagen. Weitere Infos: Süddeutsche
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Peru: Indigene verklagen Regierung wegen fehlenden Schutzes für Unkontaktierte
In Peru verklagt eine indigene Organisation die Regierung. Sie wirft ihr vor unkontaktierter Völker nicht vor Eindringlingen und Ölerkundungen geschützt zu haben. Der peruanische Indigenen-Verband AIDESEP zieht gegen Perus Kultusministerium vor Gericht, das seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachkomme, fünf indigene Schutzgebiete zu schaffen, bzw. diese zu kartieren. Den hier lebenden stark bedrohten unkontaktierten Völkern versage der peruanische Staat den Schutz. Weitere Infos: Survival International
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Malaysia: Holzfäller raus aus dem Wald!
Holzfäller zerstören wertvolle Wälder in der malaysischen Provinz Kelantan. Die indigenen Temiar haben Barrikaden gebaut, um die weitere Plünderung ihres Landes zu verhindern. Der Staat geht gewaltsam gegen das friedliche Volk vor. Bitte unterstützen Sie die Temiar mit Ihrer Unterschrift. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Liberia: Kein illegales Holz in die EU!
Die EU schließt mit Liberia einen Vertrag über den Holzimport. Dabei warnen Umweltschützer, dass alle bestehenden Rodungskonzessionen illegal sind. Der artenreiche Upper Guinean Rainforest ist bedroht. Die EU darf nicht zulassen, dass illegal geschlagenes Holz importiert wird. Bitte unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Unterschrift. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLG !!!
1. Brasilien: Umweltverbrecher drohen 238 Jahre Haft
Der Unternehmer A. J. Vilela steuerte das größte bisher aufgedeckte Kartell, das den Amazonas-Regenwald illegal abholzt. Weitere Infos: STANDART.at
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August 2016
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Deutschland: Kein Importverbot von Palmöl
Die Bundesregierung sieht keinen Anlass für ein Importverbot von klimaschädlichem Palmöl. Die Verletzung von Sozialstandards sei nach den Regeln der Welthandelsorganisation kein Grund für handelsbeschränkende Maßnahmen. Weitere Infos: Frankfurter Rundschau
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Artenschutz: Beutetierschwund bedroht Großraubtiere
Um den Fortbestand von etliche Arten ist es weltweit nicht gut bestellt. Das ist lange bekannt - immer wieder setzt die Weltnaturschutzunion (IUCN) neue Tiere auf ihre Rote Liste. Der Grund für den Rückgang ist meist der Mensch, der etwa durch Umweltzerstörung die natürlichen Lebensräumen von vielen Tieren einschränkt. Dass dabei auch indirekt Schäden entstehen, ist naheliegend - vielen großen Landraubtieren schwindet die Beute. Nun wurde das auch in einer Studie an 17 Arten bestätigt. Weitere Infos: Spiegel.de
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Ecuador: plant ein Drittel des Regenwaldes an Chinesische Ölkonzerne zu verkaufen
Ecuador plant mehr als drei Millionen Hektar unberührten Amazonas-Regenwald an chinesische Ölgesellschaften zu versteigern und indigene Gruppen zu verärgern. Weitere Infos: White Wolf (in Englisch)
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Indonesien: Tierquälerei in Schlangenfarmen
Gürtel, Taschen, Geldbörsen: Die Schlangenlederproduktion in Indonesien erfolgt mit grausamsten Methoden. Bis zu ihrem Tod erleiden die wild gefangenen Tiere fürchterliche Qualen. Zum Video: Weltbilder (NDR-Mediathek)
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Gemeinsam stark: Schimpansen bevorzugen Kooperation
Schimpansen arbeiten lieber zusammen als miteinander zu konkurrieren. Die Beobachtungen der Forscher an den Primaten widersprechen der Annahme, dass Kooperation ein speziell menschliches Phänomen sei. Die Wissenschaftler um Malini Suchak von der Emory Universität in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia), die inzwischen am Canisius Kolleg in Buffalo (US-Bundesstaat New York) lehrt, hatten elf Schimpansen vor die Wahl gestellt, Belohnungen in Form von Futter entweder durch Kooperation oder durch kompetitives Verhalten zu ergattern. Weitere Infos: Stern.de
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Umweltschutz: Kein Palmöl ist auch keine Lösung
Weltweit werden auf mehr als 17 Millionen Hektar – das ist fast die halbe Fläche Deutschlands – jährlich rund 60 Millionen Tonnen Palmöl und Palmkernöl produziert. Der weltweite Hunger auf Palmöl hat nach wie vor gewaltige negative Auswirkungen auf Mensch und Natur - es werden in großem Maße Regenwälder gerodet, bedrohte Arten wie der Orang-Utan vertrieben und Landnutzungsrechte missachtet. Weitere Infos: WWF
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Heißhunger auf Avocado zerstört Mexikos Wälder
Der Boom der Frucht führt zur illegalen Abholzung, 1.500 bis 4.000 Hektar Wald werden jährlich für Monokulturen gerodet - derstandard.at/2000043499692/Heisshunger-auf-Avocado-zerstoert-Mexikos-Waelder. Weitere Infos: Der Standart
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ERFOLG !!!
1. Brasilien: Guajajara wehren sich gegen die Holzmafia
Einige glauben, dass der Kampf der Amazonas-Völker aussichtslos sei. Die Guajajara-Wächter sehen das anders. Weitere Infos: Survival International
2. Brasilien:Tod eines Jaguars nach Olympia-Zeremonie hat gerichtliches Nachspiel
Während einer Olympia-Zeremonie in der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas war im Juni ein in den Festakt eingebundener Jaguar getötet worden. Der Jaguar ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen, das dem Leoparden ähnelnde Tier steht auf der Liste der gefährdeten Arten und war vom Militär in Manaus ohne Genehmigung der Umweltbehörde „benutzt“ worden. Die Tötung des Tieres sorgte für internationale Empörung und hat nun ein gerichtliches Nachspiel. Weitere Infos: Latina Press
3. Neuseeland: alle Tiere sind jetzt empfindungsfähige Tiere
Die Regierung von Neuseeland hat einen geradezu unglaublichen Präzedenzfall geschaffen: Sie hat per Gesetz festgeschrieben, dass alle Tiere empfindungsfähig sind und die gleichen Gefühle haben wie wir Menschen. Weitere Infos: Gute Nachrichten.com
4.Sulawesi: 250 Bergbaufirmen geschlossen
Bergbaufirmen müssen schließen, die Behörden ermitteln, der Regenwald und seine Bewohner können verschnaufen - ein großer Erfolg für den Partner von Rettet den Regenwald JATAM. Weitere Infos: Rettet den Regenwald
5. Brasilien: Mega-Staudamm fällt ins Wasser
Während in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele eröffnet werden, kann der indigene Stamm der Munduruku im Norden Brasiliens schon einen Sieg verbuchen:Das riesige Wasserkraftwerk am Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas, kann nicht gebaut werden. Die Umweltbehörde Ibama in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia hat dem Betreiber Electrobrás die zum Bau nötige Lizenz verweigert. Das teilte die Umweltorganisation Greenpeace Brasilien mit, die sich zusammen mit den Ureinwohnern gegen das Projekt engagiert hatte. Weitere Infos: Greenpeace
6. Weltrekord: 50 Millionen Bäume an einem Tag gepflanzt
Mehr als 800.000 Menschen haben im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh innerhalb von 24. Stunden 50 Millionen Bäume gepflanzt. An der Weltrekordpflanzung am 11. Juli beteiligten sich u.a. Studenten, Regierungsbeamte, Hausfrauen und zahlreiche Mitglieder aus Non-Profit-Organisationen.Weitere Infos: Bewusst-Vegan-Froh
 
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Juli 2016
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Rote Liste: Borneo-Orang-Utans sind kurz vor dem Aussterben
Palmölplantagen und Überfischung: Der Einfluss des Menschen bringt viele Tierarten an den Rand des Aussterbens. Die Weltnaturschutzunion sorgt sich um das Schicksal von Orang-Utans, Wal- und Hammerhaien. Weitere Infos: Focus
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Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Ökodiesel
Millionen Verbraucher tanken ohne ihr Wissen schon seit Jahren mit jeder Dieseltankfüllung ein Stück Regenwald. Seit 2007 ist die Industrie staatlich verpflichtet, sieben Prozent Bio in Dieselöl zu mischen und kaum einer weiß davon. Hier der Link zur Mediathek des WDR: WDR - Westdeutscher Rundfunk
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Brasilien: Die stillen Jahre
In seiner Muttersprache bedeutet sein Name “Falke”. Doch selbst mit der klaren Sicht, die dieser Spitzname vermuten lässt, hätte Karapiru nicht die Tragödie vorhersehen können, die sein Volk, die Awá im Nordosten Brasiliens, befallen sollte. Nie hätte er sich einen Tag vorstellen können, an dem er um sein Leben laufen müsste, tief in den Regenwald hinein, seine Familie zerstört von bewaffneten Männern und mit Kugeln in seinem Rücken. Weitere Infos: Survival International
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Regenwälder: Indigener Naturschutz
Obwohl Naturschutzorganisationen jeden Tag Millionen ausgeben, befindet sich die Umwelt in einer sich vertiefenden Krise. Gegenwärtige Naturschutzpraktiken verringern häufig die biologische Vielfalt, fördern zerstörerische Entwicklungsprojekte und führen immer wieder zu Menschen-rechtsverletzungen. Es ist Zeit, aufzuwachen und zu erkennen, dass es einen anderen, besseren Weg gibt. Hier gibt's mehr Infos: Survival International
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Indonesien: Sumatra brennt
Am Montag den 04. Juli, zählte man dieses Jahr wieder fast 300 Brände in Sumatra und auf Borneo. Die Polizei in Riau verhaftete einen Mann bei einemkleinen Feuer, doch die NGO "Walhi" sagte, dass sie besser den Fokus auf große Firmen richten sollten. Weitere Infos: Mongabay (in Englisch).
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ERFOLGE !!!
1. Größere Palmöl-Plantagen ohne Regenwald-Zerstörung möglich
Die Fläche zur Palmöl-Produktion könnte weltweit verdoppelt werden, ohne dabei wertvolle Tropenwälder zu zerstören. Das zeigt eine im Fachjournal "Global Environmental Change" veröffentlichte Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien. "Es ist möglich, die Palmöl-Produktion auf nachhaltige Weise auszuweiten", so Studienautor Johannes Pirker. Weitere Infos: derStandart.at
2. Erholung der Kakapos Erfolgsmeldung für einen der schrägsten und seltensten Papageien der Welt: In den 1970er Jahren gab es nur noch 18 (!) Kakapos in Neuseeland - inzwischen ist der Bestand auf 157 Tiere angewachsen. Noch keine Entwarnung, aber eine gute Entwicklung. Weitere Infos: BBC Blogs (in Englisch).
3. Großer Erfolg für Siberut Erfolg für die Menschen auf der Insel Siberut: Ihr Protest hat den Wald gerettet. Die Firma Biomass Andalan Energi ist mit der Genehmigung einer 20.000 Hektar großen Holzplantagen im ersten Anlauf gescheitert. Weil Projekte häufig mit Zeitverzögerung doch durchgesetzt werden, geht der Widerstand weiter, bis es tatsächlich gestorben ist. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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​Juni 2016
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HeidelbergCement raus aus den Kendeng-Bergen!
Der deutsche Konzern HeidelbergCement will das Kendeng-Karstgebirge auf der indonesischen Insel Java abbauen und dort eine Zementfabrik errichten. Doch Eingriffe in das sensible Karstgebirge sind eine ökologische und humanitäre Katastrophe. Die Bevölkerung wehrt sich mit aller Kraft. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald
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Schwere Vorfürfe gegen den WWF in Kamerun
228 Seiten stark ist die Beschwerdeschrift, die gegen den WWF vorliegt. Der Hauptvorwurf: Die Naturschutzorganisation soll ungewollt die Verletzung von Menschenrechten in Kamerun erleichtern. Truppen von sogenannte Eco-Guards, die gegen Wilderer in den Nationalparks des Landes vorgehen, wurden mit der Unterstützung des WWF gebildet, trainiert und mit Ausrüstung unterstützt. Weitere Infos: derStandart.at
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Frankreich schreckt vor Steuer auf Palmöl zurück
Frankreich macht bei den Plänen für eine sogenannte "Nutella-Steuer" auf Palmöl erneut einen Rückzieher. Die Abgeordneten der Nationalversammlung verzichteten am späten Mittwochabend auf eine Sonderabgabe auf das von Umweltschützern wegen der Waldrodung in Anbauländern scharf kritisierte Palmöl. Einige Abgeordnete begründeten den Verzicht auf die Abgabe mit Druck aus den Anbauländern Malaysia und Indonesien. Weitere Infos: derStandart.at
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Brasilien: Amazonas-Volk blockiert aus Protest Bahnstrecke
Die Mitglieder des Awá-Volkes in Brasilien haben eine Eisenbahnstrecke der Bergbaugesellschaft Vale im östlichen Amazonas blockiert. Das Unternehmen plant die Bahnstrecke zu erweitern. Die Awá sagen, dass die Erweiterung die Anzahl und Größe der Züge erhöhen wird, die den Transport von Eisenerz aus dem Carajás-Mine zum Hafen von São Luis ermöglichen – und dies würde es schwieriger für sie machen, Wildtiere zu finden. Weitere Infos: Survival
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Regenwälder: Kein krankmachendes Palmöl ins Essen
Krank durch Palmöl! EU-Experten warnen vor Gesundheitsgefahren durch Palmöl. Raffiniertes Palmöl enthält große Mengen von Giftstoffen, die Krebs erzeugen sowie das Erbgut und Organe zerstören. Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Die EU muss unsere Gesundheit schützen und Palmöl verbieten. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald
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ECO-Crime: Goldader des organisierten Verbrechens
Die lukrativsten Verbrechenszweige sind Drogen, Falschgeld, Menschenhandel – und Umweltkriminalität. Das Business der Müll-Paten, Hai-Händler und Metall-Räuber hat zudem einen großen Vorteil: in Brasilien führte die Aufstockung der Umweltpolizei, Geheimdienst und Satellitentechnik zu einem Rückgang der illegalen Abholzung um 76%. Weitere Infos: Handelsblatt
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Brasilien: Völkermord für Landwirtschaft
1 Toter und etwa 10 Verletzte bei Angriff auf Guarani-Gemeinde, darunter ein Kind, das einen Bauchschuss hat. Nach dem Bericht von Instituto Socioambiental fuhren 70 bewaffnete Farmer mit ihren Pickup-Trucks zu einer Versammlung der Guarani, an der etwa 1000 Indios teilnahmen. Die Farmer fingen an, das Feuer auf die Indios zu eröffnen. Weitere Infos: Netzfrauen
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Der Italienische COOP wird KOMPLETT palmölfrei
Die größte italienische Einzelhandelskette Coop hat die Produktion und den Verkauf von Produkten eingestellt, die Palmöl enthalten. Die Entscheidung folgte nach der Veröffentlichung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit: Verarbeitungskontaminanten auf Basis von Glycerin, die in Palmöl, aber auch in anderen Pflanzenölen, Margarinen und einigen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind, geben Anlass zu möglichen Gesundheitsbedenken. Weitere Infos: Netzfrauen
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Dank deutscher Billigpreise: Menschenunwürdiger Anbau von Ananas & Bananen
Fast alle Bananen und Ananas in deutschen Supermärkten werden trotz Nachhaltigkeitssiegel unter menschenunwürdigen Bedingungen angebaut: Arbeiter werden ausgebeutet und leiden unter giftigen Pestiziden, meldet die Hilfsorganisation "Oxfam". Weitere Infos: Codecheck.info
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Deutsche Unternehmen fallen beim Schutz indigener Rechte durch!
Deutsche Unternehmen ignorieren systematisch die Rechte indigener Völker, zeigt eine heute veröffentlichte Erhebung von Survival International unter deutschen Firmen. Wirtschaftliche Aktivitäten bedrohen weltweit die Rechte indigener Völker wie die kaum einer anderen Bevölkerungsgruppe. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt beteiligt, etwa indem sie Rohstoffe von fragwürdigen Zulieferern beziehen oder an umstrittenen Projekten auf indigenem Land mitverdienen. Weitere Infos: Survival International
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Europa: Palmöl in Biodiesel
Der NABU hat neue Zahlen vorgelegt. Nach Untersuchungen fließen 45% des nach Europa importierten Palmöls in unsere Biokraftstoffe. Für den Anbau des Palmöls werden immer mehr Regenwaldflächen abgeholzt. Die Experten des NABU sprechen von einer verheerenden Klimabilanz der Biokraftstoffe und einer insgesamt bedenklichen Tendenz. Weitere Infos: Codechek.info und andere.
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Der letzte Schamane eines winzigen Amazonas-Volkes gestorben
Konibu, Anführer und letzter Schamane der Akuntsu, ist am 26.05. im Alter von rund 80 Jahren in seiner Hängematte gestorben. Konibu überlebte mehrere Versuche, ihn und die anderen Akuntsu auszurotten. Dennoch strahlte er ein unglaubliches Charisma und Entschlossenheit aus, die Inspiration für alle waren, die ihn trafen. Weitere Infos: Survival International
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ERFOLGE !!!
1.Paneco kündigt Mitgliedschaft vom RSPO (runder Tisch für nachhaltiges Palmöl)
Die Entscheidung zum Austritt aus dem RSPO basiert auf mehreren Gründen. Wichtigster Treiber war ein neu eingeführter Artikel in der Resolution des RSPO, der, PanEco‘s Meinung nach, seine Mitglieder zwingt, den RSPO unhinterfragt als perfekten Service für die Gesellschaft zu bewerben. In der Realität bestehen jedoch viele Probleme: Einerseits verstiessen einige Mitglieder schwerwiegend gegen die RSPO-Richtlinien und Gründungsdokumente. Weitere Infos: PanEco - Schweiz

2. Norwegen will "abholzungsfrei" werden Norwegen will bei öffentlichen Aufträgen künftig den Schutz des Regenwaldes garantieren. Damit ist es das erste Land, das sich in dieser Weise verpflichtet. Weitere Infos: Geo.de

3. Kolumbien: Klimaschutz als Kinohit
Der Film "Colombia magia salvaje" bricht gerade in Kolumbien alle Rekorde an den Kinokassen. Hinter dem 90-minütigen Kinohit steckt aber kein Blockbuster, sondern eine Dokumentation über die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt Kolumbiens. Der Film ist sogar so erfolgreich, dass nun auch Politik und Bevölkerung anfangen, in Sachen Umweltschutz umzudenken. Weitere Infos: Deutschlandfunk

4. Malaysia: höchster Baum der Tropen entdeckt?
Forscher haben in Malaysia den wohl höchsten Baum der Tropen entdeckt. Es handelt sich um ein Exemplar der Art Yellow Meranti. Wie die Wissenschaftler berichten, ist der Baum 89,5 Meter hoch und somit fast so hoch wie der "Big Ben". Weitere Infos: Deutschlandfunk
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April 2016
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Kolumbien: Nationalpark erhalten – Goldmine stoppen
In Kolumbien wollen zwei Bergbaufirmen aus den USA und Kanada den Goldabbau in einem Nationalpark im Amazonasgebiet durchsetzen. Mit einer Milliarden-Klage vor einem privaten Schiedsgericht in Texas versuchen sie den Staat in die Knie zu zwingen. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die Präsidenten der drei Länder. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Stoppen Sie Perus Quecksilber-Krise
Bis zu 80 % des jüngst kontaktierten Nahua-Volkes wurde mit Quecksilber vergiftet. Die peruanische Regierung hat seit 2014 von der Kontamination gewusst, aber wenig getan, um das Problem zu lösen. Der Ursprung des Quecksilbers wurde bisher nicht in Erfahrung gebracht, sodass die Verunreinigung bestehen bleibt. Weitere Infos und zur Protestaktion: Survival International
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Brasilien: PEC215 stoppen
Der brasilianische Kongress debattiert eine Verfassungsänderung, die dem Gremium – mit zahlreichen Politikern, die starke Bindungen an die Agrarindustrie, den Bergbau- und Staudammsektor haben – das letzte Wort über die Anerkennung indigener Gebiete erteilen würde. Gegenwärtig obliegt diese Aufgabe der FUNAI, Brasiliens Behörde für die Angelegenheiten indigener Völker. PEC 215 würde die Rechte indigener Völker um Jahrzehnte zurückwerfen und wäre dramatisch für Völker wie die Guarani, Kaingang und Munduruku, die noch auf die Anerkennung großer Teile ihres Landes warten. Weitere Infos und zur Protestaktion: Survival International
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Honduras: Wie viele Menschen müssen noch sterben für das Siemens-Kraftwerk?
Berta Cáceres und Nelson García wurden im März ermordet. Die beiden Umweltschützer führten den Widerstand gegen den Bau des Agua Zarca-Staudamms in Honduras an. Das Wasserkraftwerk bedroht Natur und Einwohner. Jetzt soll sich Siemens aus dem Projekt zurückziehen. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Kenia: Die Serengeti darf nicht sterben: Rettet den Mau-Wald!
Die Lebensader der Serengeti ist in Gefahr. 17.000 Hektar des kenianischen Mau-Waldes, dem Quellgebiet des Mara-Flusses, wurden von der dortigen Regierung zur Abholzung freigegeben. Fordern Sie vom Präsidenten, die Rodungspläne zu stoppen! Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Indonesien: Industrie zerstört Urwälder
Indonesiens Urwald steht in Flammen. Trotz aller Versprechungen der Regierung, scheinen sich die Entscheidungsträger zu sehr in unterschiedlichen Interessen verfangen zu haben. Währenddessen brennen die Wälder und Moore weiter. Weitere Infos: Frankfurter Rundschau
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ERFOLGE
1. Malaysia: Kampf gegen Großkrafwerk gewonnen
Seit über fünf Jahren kämpfte die Bevölkerung gegen den Bau eines 1200 MW-Staudamms am Urwaldfluss Baram in Borneo. Jetzt endlich ein Aufatmen! 400 km2 Regenwald wurden an die enteigneten Indigenen-Gemeinden zuru¨ckgegeben. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
2. Malaysia: Nestlé wendet sich von Palmölzulieferer ab
Ein Greenpeace-Bericht stellt den zweitgrössten malaysischen Palmölproduzenten an den Pranger. Nun haben Nestlé und drei weitere Weltkonzerne die Konsequenzen daraus gezogen. Weitere Infos: Handelszeitung
3. Indien: Baum für Baum pflanzt dieses Paar in Indien einen neuen Regenwald
Gut 25 Jahre ist es nun her, als Pamela Malhotra und ihr Mann Anil die ersten brachliegenden Flächen im Kodagu Distrikt im Süden Indiens aufkauften. Ihre Vision? Das, was vom Regenwald noch übrig geblieben ist, schützen und wiederaufforsten! Und ihre Rechnung ging auf: Mittlerweile konnten die beiden eine Fläche von über 120 Hektar - das sind um die 170 Fußballfelder (!) - zurück in einen üppigen Regenwald verwandeln. Weitere Infos: GLOBALCITIZEN
4. Weitere Firmen, die auf Palmöl verzichten
In letzter Zeit finden sich immer mehr Unternehmer, die ganz bewusst auf Palmöl verzichten möchten! 5 neue Firmen (Seifenmanufaktur Clean&Meer - by Michaela Weber , Riegelmanufaktur, Emils Feinkost , The Primal Pantry und Pure Skin Food) haben erklärt, warum sie das tun und auf welche Alternativen sie stattdessen zurückgreifen: ZEROPALMÖL
 
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März 2016
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Guatemala: Umweltschützer bei bewaffnetem Angriff getötet
Der Umweltschützer und Kommunalvertreter Walter Manfredo Méndez Barrios wurde am 16. März in der nordguatemaltekischen Provinz Petén in Guatemala erschossen. Der 36-jährige befand sich gerade auf dem Heimweg, als er von Unbekannten angegriffen wurde. Méndez‘ Ermordung rief neben Bestürzung auch viel Wut bei Ortsbewohner*innen, Umweltorganisationen, Familienmitgliedern und Freund*innen hervor. Der Präsident der Petén-Front gegen die Staudämme (Frente Petenero contra las Represas) Augustín Tebalam betrauerte öffentlich den Tod seines Mitkämpfers und forderte Aufklärung des Attentats durch die Behörden. Weitere Infos: npla - Nachrichtenpool Latain-Amerika
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Brasilien: Das doppelte Saarland abgeholzt!
Das katholische Hilfswerk Misereor beklagt eine wieder zunehmende Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Brasilien. Trotz großer Anstrengungen zum Waldschutz habe die Abholzung eine nach wie vor besorgniserregende Dimension. Weitere Infos: Domradio
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Sierra Leone: Palmölopfer freilassen - sofort!
In Sierra Leone wurden sechs Menschen wegen angeblicher Verschwörung zu monatelanger Gefängnishaft verurteilt, weil sie gegen den Raub ihrer Lebensgrundlagen protestiert haben. Lokale Führer, Funktionäre und Politiker verscherbelten den Grund und Boden der Bauern für 50 Jahre an den belgisch-luxemburgischen Palmölkonzern SOCFIN. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Malaysia: Kein Asphalt im Elefantenwald!
Am Fluss Kinabatangan leben noch fast 350 Zwergelefanten. Malaysias Regierung will jetzt durch das Schutzgebiet eine Brücke bauen und eine bestehende Schotterpiste asphaltieren. Dadurch wird der Lebensraum der Tiere zerschnitten. Zum Schutz der Elefanten darf das Projekt nicht verwirklicht werden. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Petition an ENI: Keinen Regenwald in den Tank
Der italienische Energiekonzern ENI verkauft einen neuen Palmöl-Kraftstoff. Diesel+ heißt das Gemisch mit 15% Palmöl. Seit Mitte Januar steht es an den Zapfsäulen der 3.500 Tankstellen von ENI bereit. Importiert wird das tropische Pflanzenöl aus Südostasien. Dort ist die Plantagenindustrie der Hauptverursacher der Regenwaldrodung. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Nigeria: Schnellstraße durch den Cross-River-Urwald
Baumriesen ragen in den Himmel. Der Cross River-Urwald in Nigeria ist ein Paradies für Schimpansen und Waldelefanten und Heimat des Ekuri-Volkes. Nun soll er für eine Schnellstraße vernichtet werden. Der deutsche Hersteller Liebherr schließt nicht aus, Baumaschinen zu liefern. Die Ekuri bitten um Hilfe. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Regenwälder: EU versagt gegen kriminelle Holzhändler
Strafen von 50 Euro, keine Kontrollen in Italien und Spanien: Wer illegal geschlagenes Tropenholz nach Europa importiert, hat kaum Konsequenzen zu befürchten. Weitere Infos: Süddeutsche Zeitung
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Mord mit Ansage: Prominente Umweltschützerin getötet
Mit ihrem Engagement gegen den Bau von Staudämmen bietet die Aktivistin Berta Cáceres der Regierung von Honduras und Großkonzernen jahrelang die Stirn. Deswegen bekommt sie immer wieder Morddrohungen. Eine davon wurde nun umgesetzt. Weitere Infos: N-TV
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Indonesien: Müsli mit bitterem Beigeschmack
Eine Greenpeace-Studie zeigt: Große Markenhersteller wie PepsiCo und Colgate-Palmolive tun zu wenig, um die Palmölindustrie von der Zerstörung indonesischer Regenwälder abzuhalten. Weitere Infos: Greenpeace
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Indonesien: Schützt den Leuser Nationalpark
Das Schutzgebiet „Leuser-Ökosystem“ auf Sumatra ist weltweit einzigartig: Nur dort leben Orang Utan, Tiger, Elefant und Nashorn zusammen. Doch ein Gesetz gefährdet den Lebensraum dieser vom Aussterben bedrohten Arten – und auch der Menschen, die mit diesem Regenwald leben. Unterstützen Sie die Einheimischen, das Gesetz zu verhindern! Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Indien: Indigener Kampf gegen Bergbauunternehmen geht weiter
Ein indigenes Volk im Osten Indiens sieht sich erneut durch ein Bergbauprojekt gefährdet. Dieses soll auf seinem angestammten Land durchgeführt werden, obwohl das Volk 2014 einen ‚David gegen Goliath‘ gleichen Rechtsstreit gewonnen hatte. Weitere Infos: Survival International
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ERFOLG?
Frankreich plant „Nutella-Steuer“
Frankreich im Kampf gegen Palmöl eine Steuer ein. Die Nationalversammlung legt eine neue Steuer auf Palmöl-Importe aus Indonesien und Malaysia fest: 30 Euro pro Tonne ab 2017 ansteigend auf 90 Euro pro Tonne ab 2020. Trotz der Proteste der Regierungen Indonesiens und Malaysiens – den größten Palmöl-Produzenten der Welt – geht Frankreich mit dieser Gesetzgebung voran. Weitere Infos: netzfrauen.org
 

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Februar 2016
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Wie wirkt Palmöl auf Mensch, Tier & Umwelt?
Die anfänglich rein für Ernährungszwecke genutzten Rohstoffe Palmöl und Palmkernöl finden sich mittlerweile in einer Vielzahl von Produkten des alltäglichen Gebrauchs. Ob in Lebensmitteln, Treibstoffen, Reinigungs-, Wasch- und Körperpflegemitteln, Pharmazeutika oder Futtermitteln – ihre Verwendung erstreckt sich auf die unterschiedlichsten Branchen. Doch die Herstellung ist mit vielen negativen Auswirkungen verbunden. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wer den eigentlichen Preis für das billige Pflanzenöl zahlen muss und warum es sinnvoll ist, beim Einkauf auf palmölfreie Erzeugnisse zu achten. Weitere Infos: Albert-Schweitzer-Stiftung
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Tierschmuggel: das miese Geschäft mit den bedrohten Arten
Das Schuppentier fällt mit seinem ungewöhnlichen Aussehen schnell auf: Mit seinem langen Schwanz, seinem gebeugten Gang und den riesigen Schuppen erinnert es ein wenig an einen gepanzerten Stegosaurus. Leider ist die Art genau wegen des Körperteils, nach dem sie benannt wurde, bedroht: In der chinesischen Medizin gelten die Schuppen der Tiere beispielsweise als heilsame Kräfte, das Fleisch der Exoten wird als Delikatesse verkauft. Seit 2014 stehen deshalb alle acht Arten auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Weitere Infos: Wirtschafts Woche
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Malaysia: Stihl-Motorsägen raus aus dem Regenwald
Der Motorsägen-Hersteller Stihl ist in Malaysia in Regenwaldvernichtung verstrickt. Der Vertrieb der Maschinen liegt dort weitgehend in den Händen der KTS-Gruppe. Zu deren Geflecht gehören Holz- und Palmölfirmen, denen illegale Rodungen auf dem Land Indigener vorgeworfen werden. Stihl darf keine Geschäfte mehr mit KTS machen. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Enteignung, Umweltzerstörung, Korruption: Das dreckige Geschäft mit dem Palmöl
Palmöl steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt: Es lässt Schokoladenfüllungen besser schmelzen, gibt Margarine einen butterähnlichen Geschmack und wirkt in Kosmetika rückfettend und oxidativ - und das zu einem billigen Preis für die Hersteller. Die wahren Kosten tragen andere. Weitere Infos: Focus
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Peru: Drei Ölkatastrophen in nur wenigen Tagen – 20 indigene Gemeinden sind betroffen
Eine schreckliche Umweltkatastrophe in Peru. In mehreren Bezirken wurde der Notstand ausgerufen. Ärzte wurden seitens der Regierung in die betroffenen Gebiete geschickt. Gleich in drei verschiedenen Regionen ist ein Leck an einer Öl-Pipeline für die Ölverschmutzungen verantwortlich. Nach der Umweltkatastrophe am 03. Februar in Morona (Loreto) und Chiriaco (Amazonas) am 25. Januar wurde ein neuer Fall einer Ölkatastrophe bekannt, diesmal am 17. Februar in Jaen, Cajamarca. Weitere Infos: Netzfrauen
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Indonesien: Bitte nicht einsperren! Rettet die Vögel!
Die Vögel sitzen dicht gedrängt zu Tausenden in engsten Käfigen. Die Vogelmärkte in Indonesien sind ein Bild des Grauens. Der Vogelhandel ist ein unermesslicher Verlust für die Artenvielfalt, weil Vögel in der Natur die Samen von Bäumen verbreiten. Helft, den Handel zu stoppen. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Der Elfenbeinhandel - auch 25 Jahre nach dem weltweiten Verbot befeuert er die Wilderei
Der internationale Elfenbeinhandel wurde 1989 verboten, warum also nimmt die Wilderei in den letzten Jahren wieder dramatisch zu? Der europäische Handel mit Elefantenstoßzähnen könnte die gesamte Art in Gefahr bringen. Weitere Infos: Deutsche Welle
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Äthiopien: Keine Blutrosen aus Äthiopien
Unterstützen Sie unsere Kampagne, die wir in enger Absprache mit unseren jahrzehntelangen Oromo-Freunden ins Leben gerufen haben. Appellieren Sie an Entwicklungsminister Gerd Müller, die äthiopische Regierung zu bewegen, den Landraub zu beenden und das Blutvergießen zu stoppen. Weitere Infos: GfbV - Gesellschaft für bedrohte Völker
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Ecuador / Frankreich: Die Amazonasstämme, die der Seine hinunter fuhren
Die Kichwa Stamm in der Sarayaku Region des Amazonas in Ecuador glauben an die "lebendigen Wald", wo Menschen, Tiere und Pflanzen in Harmonie leben. Sie kämpfen gegen Ölgesellschaften, die ihr angestammtes Land nutzen möchten. Eine Delegation der indigenen Bevölkerung ist auf der Pariser COP21-Klimakonferenz, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden. Können sie ihren Kampf gewinnen? Weitere Infos: The Guardian (Video)
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Regenwälder: Unesco soll Menschenaffen zum "lebendigen Welterbe" erklären
Bonobos, Orang-Utans, Schimpansen und Gorillas sind akut vom Aussterben bedroht. Bitte unterstützen Sie den Aufruf an die UNESCO, unsere nahen Verwandten zum „lebendigen Welterbe“ zu erklären. Weitere Infos und zur Aktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Regenwälder: Die Wälder der Welt werden kollabieren, wenn wir nicht lernen "nein" zu sagen
Eine alarmierende Studie hat gezeigt, dass die Wälder deer Welt nicht nur schnell verschwinden, sonder auch der Bereich der Kern-Wälder, also der Bereich der von entscheidender Bedeutung für die störungsempfindlichen Wildtiere und ökologischer Prozesses ist, noch schneller verschwinden. Der Zusammenbruch der Wälder wird nicht eher aufhören, bevor wir nicht beginnen "nein" zu umweltschädlichen Projekten zu sagen. Weitere Infos: The Conversation (in Englisch)
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Regenwälder: Beispielhafte Marken ohne Palmöl
Palmöl. Es steckt überall drin – seine Produktion gefährdet aber Lebensräume und Umwelt. Es gibt aber immer mehr Marken, die versuchen, ohne den Palmöl-Einsatz auszukommen. Codecheck stellt einige vor.: Codecheck
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Thailand: Elefant trampelt schottischen Touristen tot
In Thailand ist ein Tourist von einem aggressiven Elefantenbullen zu Tode getrampelt worden. Tierschützer halten Touren mit männlichen Tieren, deren Verhalten unberechenbar sei, für nicht vertretbar. Weitere Infos: Süddeutsche
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ERFOLG !!!

1. Ein halbes Leben für die Yanomami
Blumenthal – Die Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp aus Blumenthal bei Kiel zieht Bilanz: 25 Jahre nach der ersten Expedition mit Rüdiger Nehberg in den südamerikanischen Regenwald schienen die Yanomami-Indianer vor dem Völkermord gerettet. Doch nun drohen neue Gefahren. Weitere Infos: Yanomami-Hilfe e.V. PS: die Yanomami funken inzwischen mit 5 UKW-Funkgeräten, die unser Verein finanziert hat, 5 Weitere folgen in diesem Jahr.

2. Palmöl soll aus Stadtzürcher Küchen verschwinden
In Stadtzürcher Küchen soll möglichst ohne Palmöl gekocht werden. Die Verantwortlichen in den städtischen Verpflegungsbetrieben sollen entsprechend sensibilisiert werden. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend ein Postulat von SP und Grünen an den Stadtrat überwiesen. Weitere Infos: Bluewin
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Januar 2016
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Simbabwe: Elefant zu verkaufen
In China sind Elefanten beliebt, und in Simbabwe leben ziemlich viele der Tiere. Da ist es fast logisch, dass zurzeit eine lukrative Handelsbeziehung entsteht. Tierschützer sind von den dicken Geschäften allerdings weniger begeistert. Weitere Infos: Dradiowissen
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Brasilien: Üppige, aber leere Wälder?
Satellitenbilder zeigen in Brasilien zum Teil noch einen üppigen und dichten Wald, der in seinen Baumkronen noch gespickt mihttp://news.mongabay.com/2016/01/alarming-proof-of-underreported-bushmea... target="new">Mongabay.com (in Englisch)
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Uganda: Keine Teeplantage beim Gorilla-Nationalpark
In Ugandas Bwindi Nationalpark leben 400 der letzten Berggorillas der Erde. Ausgerechnet ein Waldgebiet, das dem Park als Puffer dient, soll jetzt für Teeplantagen abgeholzt werden. Umweltschützer fürchten, dass die Vernichtung des Kafuga Forest die Gorillas gefährdet. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Yahoo: Elfenbeinhandel stoppen
Durch den Elfenbeinhandel droht Elefanten die Ausrottung ? und gleichzeitig macht Yahoo mit dem Verkauf von Elfenbeingütern in Japan einen Mordsgewinn. Doch jetzt können wir der Komplizenschaft des Konzerns ein Ende setzen. Weitere Infos und zur Petition: Avaaz
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Elefantenkrise in Afrika: Für Elefanten war 2015 ein tödliches Jahr
Nach Informationen der Tierschutzorganisation Ifaw sind 2015 mehr als 32 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt worden. Allein im April 2015 haben die thailändischen Sicherheitsbehörden demnach sieben Tonnen gewildertes Elfenbein sichergestellt. In Singapur sind im Mai 3,7 Tonnen Elfenbein aus dem Verkehr gezogen worden. „Es ist im vergangenen Jahr keine Woche vergangen, in der die Strafverfolger kein Elfenbein entdeckt haben“, sagte Robert Kless von Ifaw. Weitere Infos: Tagesspiegel.de
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Ferrero: Stoppt die Verwendung von Palmöl
Die Palmölproduktion ist die größte Ursache für die Entwaldung in Indonesien. Greenpeace fand anhand von Satellitenfotos heraus, dass zwischen 2009 und 2011 300.000 Hektar Wald für Ölpalmen vernichtet wurden, fas 25% der Indonesischen Waldflächen. Weitere Infos: Thepetitonsite (in Englisch)
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Indonesien: Was geht uns das an?
Im vergangenen Vierteljahr haben Indonesiens Wälder gebrannt – mit verheerenden Folgen. Trotzdem störte sich bei uns kaum jemand an dem Umweltverbrechen. Wir müssen Naturschutz vollkommen neu denken. Ein Appell: Die Zeit
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Brasilien: Kaffee auf kosten der Umwelt
Nestlé produziert noch mehr Kapselmüll. Statt auf eine nachhaltige Kaffeeproduktion umzusatteln, überschwemmt der Lebensmittelriese jetzt auch noch Lateinamerika mit seinen Kapseln: Im Dezember hat Nestlé eine neue Fabrik in Brasilien eröffnet. Die dort hergestellten „Dolce Gusto"-Kapseln bestehen aus Aluminium und Plastik: energiefressend in der Produktion, umweltschädlich in der Entsorgung. Bauxit, der Grundstoff für Aluminium wird im Tagebau vorwiegend in Südamerika gewonnen. Weitere Infos und zur Protestaktion: sumofos.org
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Dezember
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Im Dezember war auch wieder einmal Weihnachten und wir durften Dank eurer Spenden, Mitglieds- und Förderbeiträge Geschenke an verschiedene Projekte verteilen:
- 8.500 € an die Masarang-Foundation von Dr. Willie Smits
- 5.000 € an die Yanomami-Hilfe von Christina Haverkamp
- 8.000 € an die BOS-Mawas für Aufforstung in Zentral Borneo
- 1.500 € an die Arbofilia für Aufforstung in Costa Rica
- 2.300 € an das Baumschulen-Projekt in Ecuador
- 250 € an Rettet-den-Regenwald-eV. für die hervorragenden Recherearbeiten

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns auch im Jahr 2016 unterstützen würdet.
 
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Monsanto-Tribunal: Monsanto wird verklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Das Organisationskomitee des Monsanto-Tribunales beschloss, dass die Kosten für die Vorbereitung und gerechte Durchführung des Tribunales von den Organisationen der internationalen Zivilgesellschaft und von allen Bürgerinnen und Bürgern der Welt getragen werden sollten. Es ist überzeugt, dass die Verteidigung der Sicherheit des Planeten Erde alle auf ihm lebenden Menschen betrifft. Deshalb startete am 3. Dezember 2015 die Plattform für die größte Crowdfunding-Aktion, die je durchgeführt wurde. Weitere Infos: NETZFRAUEN.org
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Brasilien: Das Wasser kommt
Das gigantische Wasserkraftwerk Belo Monte in Brasilien darf den Betrieb aufnehmen. Leidtragende sind Ureinwohner, die Artenvielfalt des Amazonas – und das Weltklima. Weitere Infos: Grenpeace
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Malaysia: Malaienbären im Käfig: Beendet die Tierquälerei
Diese Tierquälerei ist entsetzlich! Zwei Malaienbären in enge Käfige gezwängt: Sie leben hinter Eisenstangen, werden falsch ernährt, sind dehydriert. Tierschützer aus Malaysia wollen die Kreaturen aus dem Freizeitpark Tawau Hot Springs befreien und bitten um Ihre Unterstützung. Gefangene Wildtiere dürfen kein Spaß für Touristen sein. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Indonesien: Waldbrände kosten Milliarden
Die verheerenden Waldbrände in Indonesien kosten das südostasiatische Land umgerechnet rund 14 Milliarden Euro. Das rechnet die Weltbank in ihrem Quartalsbericht für Indonesien vor, der jetzt erschienen ist. Die Summe entspricht zwei Prozent des geschätzten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr. In die Berechnungen der Weltbank flossen neben den Schätzungen für negative Auswirkungen auf Wälder und Landwirtschaft auch die wirtschaftlichen Schäden durch Krankheiten ein. Dem gegenüber steht ein Gewinn aus der Palmölproduktion in Höhe von 8 Milliarden Euro. Weitere Infos: Handelsblatt
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Brasilien: Die Hüter des Waldes
Rodrigo Rocha Titiah und Francinera Soares Martins aus Brasilien wollen, dass die Rechte der indigenen Völker in den Klimavertrag hineingeschrieben werden. Gerade erst aber wurde diese Formulierung gestrichen. Weitere Infos: Der Tagesspiegel
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Ecuador: Stoppt die Öl-Bohrungen im Yasuní-Nationalpark!
Im ecuadorianischen Yasuní-Nationalpark soll eine weitere Erdölkonzession vergeben werden. Das Konzessionsgebiet ist nicht nur der vermutlich artenreichste Ort unseres Planeten, dort leben auch indigene Völker in freiwilliger Isolation. Bitte unterstützen Sie den offenen Brief an die Regierung Ecuadors. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLG !!!
1. Hoffnung für Elefanten: Elfenbein-Preis bricht ein
In China hat sich der Preis für Elfenbein halbiert. Umweltschützer hoffen nun, dass deshalb weniger Elefanten gewildert werden. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.

2. In Afrika sollen 100 Millionen Hektar Wald neu entstehen
Zehn afrikanische Staaten sagen dem Klimawandel den Kampf an: Auf einer Fläche dreimaal so groß wie Deutschland pflanzen sie fr 1,5 Milliarden Dollar Bäume. Das Geld kommt vor allem von der Weltbank. Weitere Infos: Die Welt (Bleibt zu hoffen, dass es keine Palmölplantagen werden)

3. Aufgedeckt: Tigerpopulation nimmt zu, wenn Indigene in Reservaten bleiben dürfen
Erstaunliche neue Zahlen zeigen: Nachdem Indigene das Recht erkämpft hatten, weiterhin in einem Tigerreservat auf ihrem angestammten Land zu leben, hat die Tigerpopulation rasch zugenommen. Die Indian National Tiger Conservation Authority versucht unterdessen, diese Information geheim zu halten. Denn sie würde die Politik der indischen Regierung diskreditieren, die zahlreiche indigene Völker von ihrem angestammten Land vertreibt. Weitere Infos: Survival International (Bleibt zu hoffen, dass es keine Palmölplantagen werden)
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November
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Philippinen: Die Palawan-Völker sind vom Hungertod bedroht!
Die ehemals autarken indigenen Völker auf der philippinischen Insel Palawan sind vom Hungertod bedroht, nachdem Beamte ihre nachhaltigen Anbaumethoden im Namen des „Naturschutzes“ verboten haben. Weitere Infos: Survival International
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Sri Lanka: Diesen Fluss hat Coca-Cola vergiftet.
Millionen Menschen in Sri Lanka haben aus dem Fluss Kelani ihr Trinkwasser geschöpft -- doch dann kam Coca-Cola: Der Softdrink-Konzern hat das Wasser vergiftet. Aus einem Leck in einer Coca-Cola Fabrik gelangte Öl in das Gewässer. Der Konzern versucht jetzt, sich um seine Verantwortung zu drücken. Weitere Infos: Sum of us
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Brasilien: Raubbau am Regenwald - Fleisch frisst Land
Ein Hamburger mit Pommes und Salat vernichtet mehr als drei Quadratmeter Regenwald. Ohne es zu merken, tragen auch deutsche Verbraucher zum Raubbau in Südamerika bei - genau wie ihre Hunde und Katzen. Weitere Infos: Süddeutsche
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Indonesien: Mogeln beim Palmöl
Eine Frage der Glaubwürdigkeit: Deutsches Bündnis Fonap stellt sich gegen Aufweichung bei der RSPO-Zertifizierung von entsprechenden Plantagen. Weitere Infos: Junge Welt
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Indonesien: Wälder in Papua retten
Der indonesische Präsident Joko Widodo will in der Provinz Papua 1,2 Millionen Hektar Regenwald für Agrarplantagen vernichten. Wir fordern: Keine Mega-Agrar-Projekte in Merauke und Papua. Den Wald und die Rechte der Menschen schützen. Weitere Infos: Rettet den Regenwald
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Brasilien: 50 Millionen Tonnen Giftschlamm verseuchen Fluss
Mariana. Brasilien kämpft gegen die Folgen einer riesigen Umweltkatastrophe. Vor drei Wochen brach der Damm an einem Eisenerz-Bergwerk - 50 Millionen Tonnen Giftschlamm liefen aus und verseuchen nun den Fluss Doce. Weitere Infos: RP - online
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Brasilien: Für Tierfutter gehen Hektar weise Regenwälder drauf
Mehr als die Hälfte der Baumarten im Amazonasgebiet könnten bedroht sein, zeigt eine neue Studie. Doch illegales Abholzen wird kaum bestraft. Und für lukratives Gensoja braucht. Brasilien viel Land. Weitere Infos: Die Welt
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Brasilien: Waldbrand droht unkontaktiertes Volk auszulöschen
Ein riesiger Waldbrand im brasilianischen Amazonasgebiet droht eines der bedrohtesten indigenen Völker der Welt auszulöschen. Das Feuer hat bereits mehr als 730 Quadratmeilen Regenwald zerstört – über 42 Prozent des indigenen Arariboia-Reservats. Dieses ausgewiesene Gebiet ist die Heimat des Volks der Awá, die keinen Kontakt zur Außenwelt haben. Wie alle unkontaktiert lebenden Völker sind sie äußerst gefährdet. Eindringlinge üben Gewalt gegen die Indigenen aus oder schleppen Krankheiten ein, gegen die diese keine Abwehrkräfte entwickelt haben Weitere Infos: Handelsblatt
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Indonesien: kaum abgebrannt - neu bepflanzt
Kaum sind die Brände in Indonesien gelöscht, schon werden auf den Torf-Böden in der nähe von Palangka Raya neue Ölpamen gepflanzt. Dies beweisen Fotos von Greenpeace. Palmölfirmen sprachen von Verleumdung, sie hätten die Brände bewußt gelegt. Weitere Infos: Mongabay (in Englisch)
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Peru: kein Palmöl im Ammazonas-Wald
Nach einem Bericht von Mongabay.com wurden vor kurzem zwei große Palmölplantagen angelegt, die wertvollen Primär-Regenwaldzerstören. Mehr als 9.400 Hektar geschlossenen Baldachin sind seitdem entfernt worden. Weitere Infos und zur Protestaktion: Care2 (in Englisch)
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ERFOLGE !!!
1. Elfenbein­Schmugglerin „Queen of Ivory“ verhaftet
Schwerer Schlag gegen Elfenbeinschmuggler: Tansania hat eine Chinesin verhaftet, die als zentrale Figur im Handel mit Elfenbein gilt. Der „Queen of Ivory“ drohen 30 Jahre Gefängnis. Weiter Infos: Rettet den Regenwald e.V.

2. Nicaragua: Kein Kanal durch den Regenwald
Wie schön !!!!!! Kein Kanal durch den Regenwald! Der Kanal ist jetzt erst mal gestoppt !!! Der chinesische Investor hat kein Geld mehr. Weitere Infos: International Business Times. Das Projekt muss aber endgültig beendet werden. Also unterschreibt: Rettet den Regenwald e.V.. Bisher 149.061 Unterschriften

3. Nestlé verklagt wegen Kinderarbeit
In Westafrika schuften 6-jährige Kinder wie Sklaven auf Kakao-Plantagen -- mitverantwortlich dafür ist Nestlé. Der Lebensmittel-Gigant kontrolliert einen Großteil des Kakaohandels und profitiert von der billigen Kinderarbeit. Mehr als 70 Prozent der Arbeit auf den Plantagen wird von Kindern verrichtet. Nestlé behauptet: „Wir tun alles, was wir können". Doch die Zustände sind heute schlimmer als je zuvor. Jetzt droht dem Konzern in den USA ein Gerichtsverfahren: Das ist unsere Chance, Nestlé mit einem großangelegten öffentlichen Protest zum Handeln zu zwingen! Sum of us​​
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Oktober 2015
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Frau Merkel, retten Sie diese Wälder. Stoppen Sie Biodiesel!
In Indonesien ereignet sich eine der schlimmsten, von Menschen verursachten Naturkatastrophen unserer Zeit: Palmölfirmen verbrennen Millionen Hektar Regenwald – Menschen und Tiere sterben. „Alles wegen der Gier nach Palmöl – auch für Biodiesel“, klagt Nordin von Save our Borneo. Bitte fordern Sie mit ihm ein Ende der Biosprit-Politik. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Panama: Massaker an den Faultieren sofort stoppen!
Kaum eine Kreatur ist friedfertiger als das Zwergfaultier. Nur halb so groß wie eine Hauskatze und sehr langsam, ist es Jägern hilflos ausgeliefert. Das macht es zu einem der bedrohtesten Säugetiere der Welt. Fordern Sie die Behörden von Panama auf, das Zwergfaultier endlich zu schützen! Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Guatemala: Doppelmord an Aktivist und Umwelt
Rigoberto Lima Choc, 28, Lehrer und Aktivist, wurde am 19. September vor einem Gerichtsgebäude in Petén, Guatemala, erschossen. Am Vortag entschied das Gericht: Der Palmölkonzern Repso darf nicht weiter produzieren, solange er Böden und Flüsse vergiftet. Weitere Aktivisten aus der indigenen Bevölkerung wurden verschleppt. Ist es lebensgefährlich, sich gegen Großkonzerne zu wehren? Das internationale Netzwek Friends Of The Earth hat eine Petition aufgesetzt. Solidarisiert euch: friends of erarth international (in Englisch)
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Malaysia: Den Wald der Nasenaffen in letzter Minute retten!
In Malaysia vernichtet die Firma BLD 14.000 Hektar Torfwald, um Palmöl zu produzieren. Bewohner der Region werfen der Firma sogar vor, ihnen das Land illegal wegzunehmen. Umweltschützer aus Sarawak fordern vom Chief Minister des Bundesstaates, BLD zu stoppen. Bitte unterstützen Sie die Regenwaldkämpfer mit Ihrer Unterschrift. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Schweiz: Verhindert den Freihandel mit Palmöl
Die Schweiz verhandelt mit Indonesien und Malaysia über ein Freihandelsabkommen. Palmöl spielt dabei eine wichtige Rolle. Die beiden südostasiatischen Länder sind weltweit die größten Exporteure des tropischen Pflanzenöls – und die größten Regenwaldabholzer. Bitte helfen Sie den Freihandel mit Palmöl zu stoppen. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Biosprit für Europa – Singapur verklagt Konzerne wegen Waldbränden
Die seit Wochen anhaltenden Waldbrände führen zu gefährlichen Luftverschmutzungen. Über 35.000 Menschen sind bereits durch die Luftverschmutzung erkrankt. Wegen dichter Smogdecken über Singapur ergreift der südostasiatische Stadtstaat nun juristische Maßnahmen gegen den Konzern Asia Pulp and Paper (APP). Weitere Infos: Netzfrauen
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ERFOLG !!!
1. die 2. Kinder-Regenwaldnacht
Gemeinsam mit dem Kindermuseum Nürnberg, der NAJU und der Kinder-Kunstraum fand am 30.10. die 2. Kinder-Regenwaldnacht statt. Den 36 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren wurde ein buntes Programm mit verschiedenen Spielen, Basteln, eigener Schokoladen-Produktion dem Vortrag "Nelson - Der Indianerjunge aus dem Regenwald" und ein Film vom Amazonas-Regenwald geboten. Geschlafen wurde auf Isomatten rund um das "Regenwaldhaus" im zweiten Obergeschoss der "Schatzkammer Erde". Leider war die Zeitschaltur für das gläsere Biotop noch nicht umgestellt und alle wurden morgens kurz vor 5 unsanft mit grellem Licht geweckt. Naja - kurzerhand wurde die "früheste Diashow Nürnbergs" mit Bildern aus den Regenwäldern Borneos und Sulawesis improviesiert.

2. Frittierfett ohne Palmöl
Ab November verwendet das Studentenwerk Berlin in allen Mensen und Cafeterien Frittierfett ohne Palmöl. Das ist ein weiterer Schritt zum Schutz der Umwelt und der Gesundheit. Weitere Infos: Studentenwerk Berlin
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September 2015
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Wir kämpfen gegen die Plantagen
In Afrika und Asien blockieren Bauern Plantagen der Firma Socfin. Sie werfen dem Unternehmen Landraub für den Anbau von Ölpalmen vor. Die Einheimischen fordern, dass sich der Hauptaktionär, die französische Bolloré-Gruppe, für ihre Rechte und die Rückübertragung von Grundstücken einsetzt. Wir unterstützen ihre Aktion. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Die Kettenreaktion am Amazonas
Die in Brasilien diskutierten Gesetzesänderungen bedrohen den größten zusammenhängenden Regenwald der Erde. Wenn der Amazonas-Regenwald weiter zerstört wird, dann hat das auch Auswirkungen auf das Leben in Deutschland. Denn die Abholzung des Regenwaldes wird den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Weitere Infos: WWF
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Indonesien: Brandstifter-Firmen für immer schließen!
„Unsere Wälder brennen wie nie zuvor, unsere Kinder sterben, Menschen und Tiere fliehen vor den Feuern, die Vögel fallen vom Himmel.“ Die Brandstifter, so Nordin von unserer Partnerorganisation Save our Borneo, sind vor allem Palmöl- und Holzkonzerne. „Die Regierung muss diese Firmen stilllegen.“ Bitte unterschreiben Sie seinen Appell. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Madagaskar: Tropenholzhändler hinter Gitter bringen
Skrupellose Tropenholzhändler lassen auf Madagaskar die letzten Ebenholz- und Palisanderbäume schlagen. Nicht einmal vor den Schutzgebieten machen sie halt. Auch viele Tierarten wie die Lemuren sind dadurch bedroht. Anstatt gegen die Holzschmuggler vorzugehen, verfolgen Politik und Justiz die Umweltschützer im Land. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Die Affenapotheke - Medizin aus dem Urwald
Es ist eine kleine Sensation: Menschenaffen haben medizinisches Wissen. Zum Beispiel behandeln Bonobos im Kongo sich selbst mit den Pflanzen ihres Waldes. Der Regenwald ist die größte Apotheke der Welt und eine Schatztruhe der Biodiversität. Im Kongo beobachtet die Wissenschaftlerin Barbara Fruth Bonobos beim Verzehr von Heilpflanzen – ein Wissen, das bislang weitgehend unerforscht ist und Menschen helfen könnte. Weitere Infos: ZDF - Planet e.
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Der Kampf der Ka´por gegen die Holzmafia
Über das Tempo der Erderwärmung entscheidet auch die «grüne Lunge», der Regenwald im Amazonasgebiet. Obwohl bis Dezember ein Weltklimavertrag stehen soll, nimmt die Abholzung wieder zu - und verdrängt Indianerstämme wie die Ka'apor. Die greifen nun zu neuen Methoden. Weitere Infos: Greenpeace-Magazin
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Singapur raubt unsere Heimat
Sand ist eine weltweit begehrte Ressource, die immer knapper wird. Den meisten Sand importiert Singapur. Für Landgewinnung und Hausbau baggert der Stadtstaat seinen Nachbarn Strände, Flussbetten und ganze Inseln weg. In Kambodscha wehren sich Fischer und Umweltschützer gegen die Naturzerstörung– drei Aktivisten wurden jetzt verhaftet. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLG !!!
HISTORISCHER GERICHTSENTSCHEID: KAMPF GEGEN PALMÖL-KONZERN GEWONNEN
Nach drei Jahren ist es endlich soweit: Der Kampf gegen Palmöl-Gigant PT Kallista Alam ist gewonnen! Ein historisches Urteil mit hoffentlich weitreichender Wirkung im Kampf um den Erhalt der tropischen Regenwälder. Am vergangenen Wochenende hat das oberste Gericht von Jakarta das im Januar 2014 ausgesprochene Urteil bestätigt: Der Palmöl-Konzert wird wegen illegaler Brandrodung wertvollster Sumpfregenwälder in Tripa, Indonesien, zu einer Geldstrafe von 26 Mio. US-Dollar und Gefängnisstrafen verurteilt. Weitere Infos: PanEco
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August 2015
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Sagen Sie der UNO:Plantagen sind kein Wald!
Wälder sind voller Leben, Heimat ungezählter Tiere und Pflanzen, Lebensraum von Millionen Menschen - Plantagen sind nichts davon, sondern grüne Wüsten. Trotzdem reden die Vereinten Nationen solche Monokulturen als Wälder schön. Sie öffnen damit der Zerstörung der Natur Tür und Tor. Sagen Sie der UNO: Plantagen sind keine Wälder. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Malaysias Regierung verfolgt mutige Regenwald-Kämpferin
Die Journalistin Clare Rewcastle Brown soll verhaftet werden. Grund: Sie berichtet über Waldvernichtung und Korruption. Rettet den Regenwald fordert: Regenwald schützen, korrupte Politiker verhaften! Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Indonesien: Das schmutzige Geschäft der Palmöl-Produzenten
Palmöl ist ein begehrter Rohstoff, doch die Produktion ist umstritten. Indonesische Konzerne roden riesige Regenwaldflächen, Einheimische werden gewaltsam aus ihren Dörfern vertrieben. Und was macht die EU? Weitere Infos: SPIEGEL.de
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Alarm am Amazonas
Kraft und Schönheit mehr denn je in Gefahr: Wirtschaftsinteressen bedrohen Regenwaldschutzgebiete. Weitere Infos: WWF e.V.
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Zucker für die EU verwüstet unser Land
Wunderschöner Regenwald bedeckt weite Teile der Zentralafrikanischen Republik. Doch der Wald ist durch Abholzung und Bürgerkrieg bedroht. Europa finanziert durch illegalen Holzhandel die brutalen Milizen. Die EU muss jeden Holzhandel mit dem Land sofort beenden. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Die Messbojen im Pazifik funken SOS
Meteorologen warnen vor einem verheerenden "El Niño" mit globalen Wetterkapriolen. Die Regierung in Peru hat vorsorglich schon den Ausnahmezustand ausgerufen. In Borneo und Sumatra verbreiten sich durch die wachsende Dürre mehr und mehr Feuer. Weitere Infos: General Anzeiger Bonn
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Singapur raubt unsere Heimat
Sand ist eine weltweit begehrte Ressource, die immer knapper wird. Den meisten Sand importiert Singapur. Für Landgewinnung und Hausbau baggert der Stadtstaat seinen Nachbarn Strände, Flussbetten und ganze Inseln weg. In Kambodscha wehren sich Fischer und Umweltschützer gegen die Naturzerstörung– drei Aktivisten wurden jetzt verhaftet. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLGE !!!

1. Reynaldo Ochoa rettet den Regenwald
Reynaldo Ochoa, Mitglied der Organisation Crees Foundation, hat 30.000 Bäume gepflanzt, um den Regenwald am Amazonas in Peru zu schützen. Video auf National Geographics (Spanisch mit Englischen Untertiteln)

2. Wiederaufforstung durch Ökolandbau Deutschland und Brasilien haben ende August eine engere Zusammenarbeit beim Klimaschutz vereinbart. Der Regenwald, der jahrzehntelang gerodet wurde, soll wieder aufgeforstet werden. Welche Vorteile das bringt, zeigt ein Besuch bei Kakao-Bauern im Norden des Landes. Weitere Infos: Klimaretter.Info

3. Norwegen entzieht Palmöl-Unternehmen Geld
Weil sie mit der Produktion des umstrittenen Palmöls zu tun haben, verlieren vier asiatische Firmen Investitionen des norwegischen Pensionsfonds. Die norwegische Zentralbank erklärte, der von ihr verwaltete größte Staatsfonds der Welt habe sich aus der südkoreanischen Daewoo-Gruppe, deren Mutterkonzern Posco sowie den malaysischen Firmen Genting und IJM zurückgezogen. Die Entscheidung basiere auf einer "Auswertung der Risiken in Bezug auf die schweren Umweltzerstörungen" im Zusammenhang mit der Palmölproduktion. Weitere Infos: N-TV

4. Sumatra: Weiteres Schutz-Gebiet für 300 Orang-Utans
Das indonesische Ministerium für Umwelt und Forsten gibt den Startschuss für eine Erhaltung Konzession für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Orang-Utans. Die Konzession wird 39.000 Hektar tropischer Regenwald in Bukit Tigapuluh in Zentralsumatra für die Wiedereinführung der Orang-Utans in ihrem natürlichen Lebensraum schaffen. Weitere Infos: Zoologische Gesellschaft
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Juli 2015
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West-Papua: Militär gegen Indigene
Ein von "Free West Papua" bereit gestelltes Video dokumentiert, wie die Interessen der Industrie auf der Suche nach Bodenschätzen mit Hilfe des Militärs durchgesetzt werdern. Weitere Infos: Youtube: Free West-Papua. (nicht unbedingt für sensible Gemüter)
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Auf Kosten des Regenwaldes: Die blutigen Holz-Importe in die EU
Wunderschöner Regenwald bedeckt weite Teile der Zentralafrikanischen Republik. Doch der Wald ist durch Abholzung und Bürgerkrieg bedroht. Europa finanziert durch illegalen Holzhandel die brutalen Milizen. Die EU muss jeden Holzhandel mit dem Land sofort beenden. Weitere Infosunds zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Amazonas-Indigene: „Respektiert unser Recht, unkontaktiert zu leben“
Perus wichtigster Verband von im Amazonasgebiet lebenden Indigenen, AIDESEP, sowie verschiedene kleinere indigene Gruppen haben eine Erklärung veröffentlicht, mit der sie auf einen Leitartikel der US-Anthropologen Robert Walker und Kim Hill reagieren. Dieser war erst kürzlich in der Zeitschrift „Science“ erschienen. Die Anthropologen behaupten, dass abgeschieden lebende indigene Völker nicht „lebensfähig“ seien. Weitere Infos: Survival International
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Abholzen für Rama, Knorr & Pfanni - NEIN DANKE
Der Palmöl-Multi Wilmar zerstört in Nigeria besonders artenreichen Wald. Sogar in Schutzgebieten sollen mächtige Bäume fallen. Fordern Sie von Unilever, dem Hersteller von Rama, Knorr und Pfanni, kein Palmöl mehr von Wilmar zu kaufen. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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No wild elephants for amusement parks!
In Simbabwes Hwange-Nationalpark sind bis zu 80 Elefantenbabys eingefangen worden - sie sollen in Zoos und Vergnügungsparks in aller Welt. Über 20 von ihnen sind Anfang Juli 2015 nach China exportiert worden. Weitere Infos: ProWildlife
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Indonesien: Beendet die Vernichtung der Mangroven
Ein Ende der Entwaldung der Mangroven an Indonesiens Küsten könnte helfen, den Klimawandel zu bremsen. Weitere Infos: The Conversation (in Englisch)
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Good News !!!
1. Statt Pestizide: Vögel und Fledermäuse - Kostbare Nützlinge
In den tropischen Gebieten der Erde macht sich die intensive Landnutzung momentan rasant und oft rücksichtslos breit. Wer dabei allerdings das Wohl von insektenfressenden Vögeln und Fledermäusen missachtet, verliert gewinnbringende Dienstleister für die Landwirtschaft, warnen die Forscher um Bea Maas von der Universität Göttingen. Weiter Infos: Natur.de

2. Regenwaldschutz ist Klimaschutz
Eine Studie hat wieder belegt, dass der Erhalt indegenen Landes sehr effektiv zum Klimaschutz beiträgt. Nähere Infos: Yesmagazine in Englisch
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Juni 2015
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Brasilien: Bewaffnete setzen indigene Gemeinde in Brand
Bewaffnete haben eine indigene Gemeinde der Guarani im Südwesten Brasiliens angegriffen und sie in Brand gesetzt. Die Angehörigen der Kurusu-Mba-Gemeinde hatten am 22. Juni einen Teil ihres angestammten Landes friedlich wiederbesetzt, nachdem sie viele Jahre vergeblich auf dessen Rückgabe gewartet hatten. Weitere Infos: Survival International
 
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Indonesien: Lasst den Vögeln ihre Freiheit!
Die Vögel sitzen dicht gedrängt zu Tausenden in engsten Käfigen. Die Vogelmärkte in Indonesien sind ein Bild des Grauens. Der Vogelhandel ist ein unermesslicher Verlust für die Artenvielfalt, weil Vögel in der Natur die Samen von Bäumen verbreiten. Helft, den Handel zu stoppen. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Venezuela: Indigene protestieren gegen gewalttätige Bergbau-Banden
Venezolanische Angehörige indigener Völker blockierten aus Protest gegen illegale Bergarbeiter, die ihre Leben und Land zerstören, die Landebahn des Canaima-Nationalparks, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Während des letzten Jahrzehntes hat sich der illegale Abbau von Gold, Diamanten und anderen Mineralien wie ein Lauffeuer durch das venezolanische Amazonasgebiet ausgebreitet. Er wird teilweise von bewaffneten Banden betrieben, die angeben, Mitglieder der kolumbianischen Guerilla-Armee FARC zu sein und beeinträchtigt indigene Völker wie die Yanomami, Hoti, Eñepa, Yekuana und Arekuna. Weitere Infos: Survival International
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Brasilien/Peru: Furcht vor „tödlichem“ Bahnprojekt im Amazonasgebiet
Das umstrittene Megaprojekt einer Bahnstrecke vom Atlantik bis zum Pazifik quer durch das Amazonasgebiet hat Empörung bei indigenen Völkern und Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker, ausgelöst. Das Bahnprojekt, das von der chinesischen Regierung unterstützt wird, würde diverse indigene Gebiete und Gegenden von hoher Biodiversität in den Regenwäldern Perus und Brasiliens durchschneiden. Sollte das Projekt umgesetzt werden, drohen den indigenen Völkern und ihrem Land die Zerstörung. Für illegale Abholzung und Bergbau bestünde freie Bahn und die Besiedlung des Gebiets würde gefördert werden. Weitere Infos: Survival International
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Kongo: Finger weg vom Virunga-Nationalpark
Im Virunga-Nationalpark, Demokratische Republik Kongo, leben die letzten Berggorillas. In dem Gebiet tobte ein brutaler Bürgerkrieg; internationale Konzerne wollen die Bodenschätze ausschlachten, darunter die britische Ölfirma SOCO. Nach heftigen Protesten sagte SOCO 2014 zu, nicht im Virunga-Nationalpark zu bohren. Doch nun wurde bekannt, dass die Regierung die Grenzen des Parks versetzen will, um die Bohrungen zu ermöglichen! "Global Witness" belegt, dass SOCO auch vor Korruption und Gewalt nicht zurückschrecken. Weitere Infos: ProWildlife
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Umweltkatastrophe in Guatemala
Tausende Fische, Schildkröten und andere aquatische Lebewesen sind aufgrund einer Verschmutzung des "La Pasión"-Flusses gestorben. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von 2 Monaten wurde der Fluss mit Agrochemikalien der dort ansässigen Palmölfirma verschmutzt. Weitere Infos: Oroverde
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Indonesien: Agroindustrie greift nach Papua
Indonesiens Präsident Joko Widodo hat bei seinem Amtsantritt 2014 versprochen, den Wald zu schützen und die Indigenenrechte zu achten. Doch nun will er in der Provinz Papua 1,2 Millionen Hektar Regenwald und das Land der Urbevölkerung für Agrarplantagen opfern. Erinnern Sie den Präsidenten an sein Wahlversprechen! Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Indonesien/Malaysia: Nachhaltiges Palmöl? Landraub ist bei RSPO-Mitgliedern an der Tagesordnung
Der Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl (RSPO) ist der größte Zertifizierer für Palmöl. Seine Mitglieder produzieren rund 40 Prozent des weltweiten Palmöls. Die meisten Mitglieder sind aus den Bereichen Anbau, Handel und Verarbeitung. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sind kaum vertreten und haben demzufolge wenig Einfluss. Entsprechend schwach sind die Standards sowie die Umsetzungs- und Kontrollmechanismen. Schnell waren sich die meisten Umwelt- und Entwicklungsorganisationen deshalb einig, dass das erstmals 2008 auf dem Markt erhältliche RSPO-zertifizierte Palmöl keinesfalls so grün ist wie es tut. Weitere Infos: Robin Wood e.V.
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ERFOLG !!!

1. Mulyani im "Dschungel-Camp"
Mulyani, die junge Dajak-Frau, deren Ausbildung zur Krankenschwester wir im Rahmen unseres Projekts "Meratus darf nicht sterben" in Samarinda (Borneo) finanziert haben, absolviert gerade ein Praktikum in einer kleinen Klinik in einem Camp am Rande des Meratus-Naturparks. Nach der Erfahrung in einem Großkrankenhaus soll sie nun in die "Low-Dose-Medizin" des Regenwald eingeführt werden.

2. Sieben Mini-Froscharten in Brasilien entdeckt
Wie können sich eigentlich knallgelbe Frösche vor den Augen von neugierigen Forschern so lange verbergen, dass sie jetzt erst entdeckt werden? Der Trick liegt in der Größe. Und im kleinen Lebensraum.Weitere Infos: Welt.de

3. Papier-Gigant stoppt Regenwaldvernichtung
Gute Nachrichten aus Indonesien: APRIL, einer der größten Papierproduzenten Asiens teilte am Mittwoch mit, den Raubbau an Indonesiens Regenwäldern vier Jahre früher zu stoppen als geplant. Weitere Infos: Jakarta-Globe (in Englisch).
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Mai 2015
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Wir kämpfen gegen die Plantagen
In Afrika und Asien blockieren Bauern Plantagen der Firma Socfin. Sie werfen dem Unternehmen Landraub für den Anbau von Ölpalmen vor. Die Einheimischen fordern, dass sich der Hauptaktionär, die französische Bolloré-Gruppe, für ihre Rechte und die Rückübertragung von Grundstücken einsetzt. Rettet den Regenwald unterstützt ihre Aktion. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Palmöl-Aktivist ermordet
Sein Buch über die Korruption im indonesischen Palmölgeschäft hatte Jopi Peranginangin gerade beendet – es soll Ende Mai in den Druck gehen. Am 23. Mai wurde der 39-jährige Menschenrechtler und Umweltschützer in Jakarta von einem Soldaten erstochen. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Indien: Vögel haben ein Recht aufs Fliegen
Der Oberste Gerichtshof in Neu Delhi hat ein Urteil gefällt: Vögel dürfen nicht in Käfigen gehalten werden. Das betrifft insbesondere einen Vogelhändler, könnte jedoch ausgeweitet werden. Weitere Infos: FAZ.de
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Kenia: bedrohte Giraffen für Aids-Mittel
Kaum ein anderes Tier ist so typisch für Afrika wie die Giraffe. Doch jetzt droht ihr das gleiche Schicksal wie vorher schon Elefanten und Nashörnern. Denn Wunderdoktoren versprechen, aus dem Knochenmark Aids-Medizin zu brauen. Weitere Infos: Das Erste - Mittagsmagazin
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Staatsgeheimnis Wilderei – Tansania zensiert Umweltschützer
65.000 Elefanten wurden in Tansania von Wilderern abgeschlachtet. Nur noch 58.000 sind übrig geblieben. Jetzt will die Regierung Umweltschützer ins Gefängnis werfen, die solche Zahlen veröffentlichen. Weitere Infos: Rettet den Regenwald e.V.
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Brasilien: Missionar soll Indigene „versklavt“ haben
Einem Missionar mit Verbindungen zum umstrittenen US-amerikanischen Missionswerk New Tribes Mission (NTM), soll fast 100 Amazonas-Indigene unter schockierenden Bedingungen – „analog zur Sklaverei“ – gehalten haben. Zwischen 2010 und 2012 wurden Berichten zufolge 96 Zo’é gezwungen, im lukrativen Paranuss-Handel zu arbeiten: Sie sollten im Tausch für alte Kleidung, Pfannen und andere Industriegüter im Wald die kostbaren Nüsse sammeln. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall nun vor ein lokales Gericht gebracht. Weitere Infos: Survival International
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Kambodscha: Der Wald ist fast gerettet
Das Areng-Tal mit seinen riesigen Bäumen ist fast gerettet. Jetzt möchten die Bewohner eine endgültige Entscheidung der Regierung für den Erhalt der Natur. Bitte unterschreiben Sie die internationale Petition. Es eilt! Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Peru: Epidemie tötet Kinder eines kürzlich kontaktierten Volkes
Ein erst kürzlich kontaktiertes Amazonas-Volk leidet unter einer Epidemie, die bereits mehrere Kinder getötet und Dutzende weitere infiziert hat.Bestätigt ist bisher der Tod von vier Kindern aus dem Volk der Nanti. Berichte deuten jedoch darauf hin, dass das gesamte Volk infiziert sein könnte. Zunächst waren Experten von Keuchhusten ausgegangen, inzwischen wird aber Grippe vermutet. Seit in ihrem Gebiet das gigantische Camisea-Projekt durchgeführt wird, sind die Nanti dem Eindringen von Öl- und Gasunternehmen fast schutzlos ausgeliefert. Weitere Infos: Survival International
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Indonesien: Kakadus in Plastikflaschen
Pro Wildlife hat sich jahrelang dafür eingesetzt, den Handel mit den vom Aussterben bedrohten Papageien zu verbieten, 2004 wurde die Art bei CITES endlich streng geschützt. Doch kürzlich wurden vom indonesischen Zoll 24 Gelbwangenkakadus in Plastikflaschen entdeckt - Schmuggler werden immer "kreativer"... wie kann man das diesen wundervollen Tieren nur antun? Weitere Infos: Dailymail.com (in Englisch)
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Die großen Vegetarier sterben aus
Nashörner, Giraffen oder Gorillas fressen nur Pflanzen und werden trotzdem mindestens hundert Kilo schwer. Noch gibt es 74 dieser Tierarten auf der Welt – 44 von ihnen sind vom Aussterben bedroht. Weitere Infos: WELT.de
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Mysteriöses Massensterben der Saiga-Antilopen
In Kasachstan hat eine Seuche binnen weniger Tage 120.000 Saiga-Antilopen hingerafft. Als Ursache vermuten Experten eine Bakterienart. Befürchtet wird, dass die Zahl der toten Tiere weiter ansteigt. Weitere Infos: WELT.de
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ERFOLG !!!

1. Roger Federer macht Druck auf Credit Suisse
Regenwald-Schützer haben Credit-Suisse-Werbeikone Roger Federer um Hilfe im Kampf gegen Holzfäller gebeten, da die Bank zu diesen Geschäftsbeziehungen unterhält. Weitere Infos: 20min.ch

2. Ein kleines Stück Wald für die Schopf-Makaken in Tasikoki
Die ersten Schwarzschopf-Makaken (Macaca nigra) aus der Freilassungsgruppe in Tasikoki durften in das neue 3000 Quadratmeter große Waldgehege einziehen - ihr kleines, vorläufiges Paradies, bis sie endgültig ausgewildert werden können. Weitere Infos: Masarang.at

3. Goldman-Preis für Regenwald-Aktivisten
Rudi Putra, ein Biologe der in Sumatras Provinz Aceh arbeitet, ist Ende April mit der $ 175.000 Goldman-Umweltpreis ausgezeichnet worden. Putra wurde als Gewinner "Inseln und Inselstaaten" ausgewählt. Weitere Infos: Mongabay.com (in Englisch)
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April 2015
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North Sentinel Island: Betreten Sie bloß nie diese Insel!
Auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean lebt ein Volk, dem niemand zu nahe kommen sollte – denn die Sentinelesen begegnen jedem Eindringling mit Pfeil und Bogen im Anschlag. Wer es wagt, einen Fuß auf North Sentinel Island zu setzen, riskiert sein Leben. Die Insulaner haben einen guten Grund, derart rabiat gegen Fremde vorzugehen. Denn ihre Isolation rettete dem Stamm das Überleben. Weitere Infos: Travelbook.de
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Nun Offiziell: Das Sumatra-Rhinozeros ist ausgestorben
Es gibt keine Sumatra-Nashörner in der Wildnis des malaysischen Bundesstaates Sabah mehr, bestätigt Masidi Manjun, der Tourismus-, Kultur- und Umweltminister. Im Jahr 2008 schätzten Naturschützer noch rund 50 Nashörner im Staat, fünf Jahre später ging die Schätzung auf nur noch zehn. Nun, es gab die schreckliche Wahrheit: das wilde Nashorn ist sehr wahrscheinlich weg. Weitere Infos: Mongabay.com (In Englisch)
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Immer häufiger werden Umweltschützer ermordet
Naturschützer leben immer gefährlicher. Im Konflikt um landwirtschaftliche Flächen, Energieprojekte und Bergbauvorhaben werden Umweltaktivisten zunehmend zu Opfern von Gewalt, vor allem in Süd- und Mittelamerika und Asien. Weitere Infos: FeelGreen.de
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Brasilien: Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens
Die brasilianischen Indianer kämpfen um ihr Überleben. Ihre angestammten Territorien und Regenwaldschutzgebiete will sich die Industrie mit Hilfe einer Verfassungsänderung sichern. Denn die Konzerne brauchen Platz für Soja-Monokulturen, Rinderherden, Staudämme und Bergbau. Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die Politiker. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Mexiko: Wir verteidigen unseren Regenwald
Holzfäller und Rinderzüchter fallen in eines der letzten Regenwaldgebiete Mexikos ein, mit Duldung der Politiker. Im Wald von Los Chimalapas leben viele bedrohte Arten. Er ist auch die Heimat der Zoque-Indianer, die die Natur und Artenvielfalt bis heute erhalten und verteidigt haben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die Regierung. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Die Weltrangliste der Urwaldsünder
Auf dem UN-Gipfel haben alle getönt: Keine Urwaldzerstörung mehr bis 2030. Ein britisches Projekt hat jetzt Hunderte Konzerne, Investoren und Länder geprüft. Deutschland schneidet gut ab, doch ein Hort für Steuersünder noch viel besser. Weitere Infos: FAZ.net
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Harpyien: Gigant in Gefahr
Ein GEO-Team suchte und fand den gewaltigsten Greifvogel der Erde in Amazonien. Weitere Infos: GEO.de
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Hoffnung am Amazonas?
Im Amazonasgebiet ist ein großes Projekt im Gange: das größte Naturreservat der Welt soll dort entstehen und 135 Millionen Hektar Regenwald schützen. Das ist eine Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie Frankreich! Doch das kann nur Wirklichkeit werden, wenn führende Politiker in Brasilien, Kolumbien und Venezuela wissen, dass die Öffentlichkeit dahinter steht. Und da kommen wir alle ins Spiel. Weitere Infos und zur Protestaktion: Avaaz
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Südafrika verschärft Nashorn-Wilderei
Südafrikas Nashörnern droht die Auslöschung. Die Regierung will den Handel mit den Hörnern der Tiere legalisieren. Angeblich soll das die Wilderei beenden. Das Gegenteil wird passieren: Noch mehr Rhinozerosse werden getötet. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLGE !!!
1. Thailand: Tempeltiger befreit
Alle 146 Tiger des thailändischen Tiger Tempels werden von der Regierung konfisziert! Wir haben mehrfach über diese grausame Touristenattraktion berichtet, jetzt ist es endlich soweit: Ende April sollen die Tiere in ein geeignetes Zuhause gebracht werden - ohne Touristen. Weitere Infos One Green Planet (In Englisch)

2. Brasilien: Guarani-Gemeinden bekommen von Gericht Recht
Drei Guarani-Gemeinden in Zentral-Brasilien sehen einen Hoffnungsschimmer, dass sie auf dem Land ihrer Vorfahren bleiben können. Gerichtsbeschlüsse haben die Ausweisung der Indigenen aufgehoben oder gekippt. Weitere Infos: Survival International

3. Costa Rica: Neu entdeckter Frosch sieht aus wie Kermit
Kennt man den nicht aus der "Muppet Show"? In Costa Rica haben Forscher eine unbekannte Amphibienart entdeckt, die auf verblüffende Weise Kermit dem Frosch ähnelt. Weitere Infos: Spiegel.de

4. Urteil: Sind Affen auch nur Menschen?
Es ist ein Urteil, das Tierschützer schon als historisch bezeichnen. Denn es könnte die Türen öffnen für weitere (Menschen-)Rechte für Menschenaffen. Ein Gericht in New York sprach zwei Schimpansen das Recht auf persönliche Freiheit zu. Weitere Infos: Der Kurier.at
 
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März 2015
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Mexiko: Wir verteidigen unseren Regenwald
Holzfäller und Rinderzüchter fallen in eines der letzten Regenwaldgebiete Mexikos ein, mit Duldung der Politiker. Im Wald von Los Chimalapas leben viele bedrohte Arten. Er ist auch die Heimat der Zoque-Indianer, die die Natur und Artenvielfalt bis heute erhalten und verteidigt haben. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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CO2-Speicher Wald: Die Raucherlunge der Erde
Der Amazonas-Regenwald nimmt immer weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf. Das könnte dramatische Folgen für den Klimaschutz haben. Weitere Infos: GEO.de
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Sarawak: Unser Regenwald soll nicht zu Sperrholz werden!
Die Penan sind die letzten Waldnomaden in Sarawak. Verzweifelt müssen sie zusehen, wie ihre Heimat verwüstet wird. Japanische Konzerne importieren von dort billiges Bauholz. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Amazonas: Rettung für den Feuerschwänzigen Springaffen
Im Dezember 2010 machten Wissenschaftler auf einer WWF-Expedition am Amazonas eine Sensationsentdeckung: Sie fanden den Feuerschwänzigen Springaffen, eine bis dato unbekannte Art der Gattung Callicebus. Jetzt wurden die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu der neuen Affenart veröffentlicht. Sie machen klar: Es muss etwas getan werden – sonst droht die gerade entdeckte Art auszusterben. Weitere Infos: WWF
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Tropischer Regenwald: EU-Importe fördern illegale Abholzung
Für die Herstellung von Soja, Rindfleisch, Leder und Palmöl werden in den Tropen riesige Waldareale illegal abgeholzt. Ein großer Teil der Produkte landet in Europa, zeigt eine Studie. Deutschland gehört zu den Hauptabnehmern. Weitere Infos: Spiegel.de
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Brasilien: Wenn sich der Mensch das Wasser abholzt
Schon heute ist die Lage dramatisch; wie es weitergehen soll, ist kaum vorstellbar. Den Megastädten Brasiliens geht das Wasser aus, Millionen Brasilianer sitzen auf dem Trockenen. Der WWF weiß: Es ist ein von Menschen gemachtes Problem. Über dem Amazonas bildet sich zu wenig Regen. Grund ist die zunehmende Entwaldung. Sie führt dazu, dass sich über dem schon zur Hälfte abgeholzten Cerrado, der Savanne Südamerikas, ein stabiles Wetterhoch bildet. Dadurch fällt seit Jahren weiter im Süden viel zu wenig Regen. Weitere Infos: WWF
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Weltweit: Neue Straßen bringen Aufschwung – und Zerstörung
Neun von zehn Straßen in Entwicklungsländern geplant: auf den Kontinenten Südamerika, Asien und Afrika wird besonders viel gebaut werden. Die Länder dort holen nach, was in Europa und dem Norden Amerikas längst geschehen ist. Neun Zehntel der neu geplanten Straßen sollen durch Entwicklungsländer führen, schreiben die Forscher. In diesen Ländern liegen aber auch "viele der biologisch reichsten und unter Umweltaspekten wichtigsten Ökosysteme." Weitere Infos: Die Welt
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Zertifizierte Zerstörung
Auf dem Boden der Holzhütte hockt eine junge Frau, sie wiegt ein schlafendes Mädchen in ihren Armen. Arti* ist 29 Jahre alt und seit kurzem Witwe. Ihre fünf Monate alte Tochter Gemasti wird ihren Vater nie mehr sehen. Am 5. März 2014 schlugen Sicherheitsleute des Palmölkonzerns PT Asiatic Persada mit Eisenstangen und Gewehrkolben so brutal auf den protestierenden Puji ein, dass er starb. „Wenn Puji an einer Krankheit gestorben wäre, könnte ich damit leben“, sagt Arti. „Aber er wurde mir geraubt.“ Weitere Infos: Enorm Magazin
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Indonesien: Brutaler Mord an Dorfaktivisten
In Indonesien wurde erneut ein Dorfbewohner von Mitgliedern einer Sicherheitsfirma des größten asiatischen Papier- und Zellstoffproduzenten APP (Asia Pulp and Paper) getötet. Bereits 2010 und 2012 wurden unabhängig voneinander zwei Bauern während sozialer Ausschreitungen von Dienstleistern der APP ermordet. Weitere Infos: Robin Wood
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Brasilien: Wir wollen keine Gentech-Bäume!
Umweltschützer und Kleinbauern aus Südamerika alarmieren die Weltgemeinschaft. In Brasilien bedrohen Gentech-Bäume Menschen und Natur. Genetisch veränderte Eukalyptusbäume sollen auf riesigen Industrieplantagen ausgepflanzt werden. Die Regierung könnte schon bald grünes Licht dafür geben. Bitte helfen Sie mit, dass es nicht dazu kommt. Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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Weltwildtiertag: Indigene verurteilen Verfolgung im Namen des „Naturschutzes“
Anlässlich des Weltwildtiertages am 03.03.2015 kritisiert Survival International den Missbrauch indigener Völker im Namen des „Wildtierschutzes“ Kraftvolle Video-Aussagen von Bayaka-„Pygmäen“ in der Republik Kongo unterstreichen deren enge Bindung zu ihrem Land und den Missbrauch, dem sie durch Anti-Wilderer-Einheiten ausgesetzt sind – welche oft von großen Naturschutz-Organisationen wie dem Worldwide Fund for Nature und der Wildlife Conservation Society (WCS) finanziert werden. Die Leben von Tausenden Baiga wurden in Indien zerstört, nachdem sie gewaltsam und widerrechtlich aus dem Kanha-Tigerreservat – Heimat des „Dschungelbuchs“ – vertrieben worden waren. Man zerstreute ihre Gemeinden und nahm ihnen ihr Land –Touristen sind im Reservat jedoch willkommen. Weitere Infos und zum Video: Survival International e.V.
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ERFOLG !!!
1. Brasilien: Amazonas-Kartell zerschlagen
Brasilien hat den Kopf eines Kartells, das für 20 Prozent der Zerstörung des Regenwaldes verantwortlich sein soll, festgenommen. Hinter dem illegalen Geschäft mit der Abholzung steht ein ganzes kriminelles System. Weitere Infos: Deutsche Welle

2. Honduras: Reste einer namenlosen Zivilisation gefunden
In Honduras machen Forscher einen spektakulären Fund: Sie stoßen auf die legendäre "Weiße Stadt", die "Stadt des Affengottes". Völlig unberührt liegen hier die Überreste einer untergegangenen Zivilisation. Und im Urwald könnte sich noch mehr verbergen. Weitere Infos: n-tv

3. Weltweite Wiederaufforstung: Deutschland hilft beim Bäumepflanzen
Auch in den kommenden Jahren will sich Deutschland für den Wiederaufbau von zerstörten Wäldern und Landschaften engagieren. Bis 2020 soll eine Fläche, die viermal so groß ist wie Deutschland, renaturiert werden. Weitere Infos: n-tv
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Februar 2015
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Biosprit macht Menschen hungrig
Klimaschutz in Südamerika bedeutet vor allem Kampf gegen die Regenwald-Zerstörung am Amazonas. Dort kommen die Motorsägen einfach nicht zum Stillstand. Das Wunschziel „Null-Abholzung“ liegt in weiter Ferne. Weitere Infos: FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Angebliche Aids-Mittel: Glaube an Wundermedizin gefährdet Giraffen
Der Giraffe droht das gleiche Schicksal wie Elefanten und Nashörnern: Die Tiere werden massenweise im Namen des Aberglaubens abgeschlachtet. Wunderheiler versprechen, aus dem Knochenmark der Giraffen Aids-Medizin zu brauen. Weitere Infos: Spiegel.de
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Gorillas sind akut gefährdet
Wilderei, Ebolavirus und die Zerstörung ihrer Lebensräume haben die Gorillas an den Rand des Aussterbens gebracht. Die Silberrücken leiten ihre Gruppe nicht nur mit Gebrüll und Gehabe, sondern auch mit Gerüchen. Weitere Infos: Bayrischer Rundfunk
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Santander finanziert Zerstörung des Regenwalds
Das Brummen der Bulldozer dröhnt durch den indonesischen Regenwald. Sie reißen Jahrhunderte alte Bäume aus – und zerstören damit die Heimat bedrohter Tiger, Orang-Utans und Malaienbären. Dahinter steckt der Papierproduzent APRIL mit bereitwilliger Unterstützung von Santander – eine der größten Banken der Welt finanziert den Konzern mit Krediten in mehrstelliger Millionenhöhe. Weitere Infos: Greenpeace

AKTUELL (26.02.20015): Riesenerfolg: Tausende Menschen unterzeichneten die Greenpeace-Petition – und bewegten so die Banco Santander dazu, ihre Kredite für den indonesischen Papierkonzern April zu stoppen. Weitere Infos: Greenpeace
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Asien: Tropenholz im Briefumschlag
Papierprodukte im deutschen Einzelhandel enthalten laut einer WWF-Studie noch immer Regenwald. In ihrer Auswertung wurden 144 alltagsgebräuchliche Papierprodukte wie Briefpapier, Notizhefte, Fotoalben oder Adressbücher unter die Lupe genommen. Das traurige Ergebnis: In 27 der 144 getesteten Produkte konnten Tropenhölzer aus Südostasien nachgewiesen werden. Weitere Infos: Oroverde
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Ecuador: Keine Kupfermine im Regenwald
Unter den Bergregenwäldern des Intag in Ecuador lagert Kupfer. Für den Abbau des Metalls sollen die Natur und mehrere Dörfer weichen. Nun werden die Einwohner bedroht und kriminalisiert. Javier Ramírez, der Sprecher des kleinen Dorfes Junin, wurde sogar ins Gefängnis gesteckt. Bitte schreiben Sie an die ecuadorianische Regierung Weitere Infos und zur Protestaktion: Rettet den Regenwald e.V.
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ERFOLG !!!
1. Kinder-Regenwaldnacht
Unsere erste Kinder-Regenwaldnacht im Kindermuseum Nürnberg war ein voller Erfolg. 60 Kinder und 8 Erwachsene lernten vieles über den Regenwald, durften aus Kakao-Bohnen iher eigene Schokolade herstellen und konnten die Tiere des Regenwaldhauses hautnah erleben. Nach der Doku "Amazonia - Überleben im Regenwald" wurden die Isomatten und Schlafsäcke rund um das Regenwaldhaus verteilt und alle schliefen kurz danach erschöpft ein. Am Morgen nach dem Frühstück gab es eine Regenwald-Rally, die Gewinne wurden an die Kinder verteilt und um 10 Uhr alle von Ihren Eltern abgeholt. Die Veranstaltung wird vorraussichtlich in den Herbstferien (Bayern) Ende Oktober wiederholt.
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