Palmzucker – Projekt Sulawesi

Masarang- Palmzucker aus Sulawesi und Borneo

seit Oktober 2010

 

Das ist die Lösung für all unsere Probleme mit Armut, Arbeitslosigkeit und mit der Umwelt” so sagt Willie Smits, der bekannte Orangutan- Retter und Forstwissenschaftler. “Palmzucker ist gesünder als andere Zucker, schont die Natur, fördert sogar den Erhalt der Biodiversität, konkurriert somit nicht um die Anbau-Flächen von anderen landwirtschaftlichen Produkten, bietet einfachen Bauernfamilien ein gutes Auskommen, und ist absolut „fair trade“ und „organisch“.

 

20 Gründe, die für Palmzucker aus Masarang sprechen und über die man nachdenken sollte

 

  1. Zuckerpalmen wachsen nur in Wäldern mit einer hohen Biodiversität an Bäumen und anderen Pflanzen.
  2. Zuckerpalmen sichern indonesischen Bauern ein geregeltes Einkommen. 60 verschiedene Produkte entstehen aus den Pflanzen, darunter Zucker, Stärke, Ethanol und Holz.
  3. Die Masarang- Foundation bezahlt den höchsten Preis für Zuckersaft in Indonesien, während die Arbeitsbelastung und die Gesundheitsrisiken für die Bauern minimiert werden.
  4. Die Bauern besitzen die Zuckerpalmen selbst und bestimmen demokratisch in der Kooperative die Koordinatoren, die die täglichen Aktivitäten managen.
  5. Als einzige Palme kann die Zuckerpalme täglich abgeerntet werden.
  6. Der Profit wird unter den Bauern aufgeteilt. Der Direktor der Fabrik wird demokratisch gewählt.
  7. Die Masarang- Foundation produziert nicht nur Palmsaft, sondern arbeitet auch aktiv mit den einheimischen Bauern daran, dass Land mit gemischten Zuckerpalmwäldern wiederaufgeforstet wird.
  8. Die Masarang- Foundation hilft den ärmsten Bauern mit Stipendien für ihre Kinder.
  9. Die Anpflanzung von Zuckerpalmen auf steil ansteigenden Böden, hilft, die Umwelt zu verbessern, inklusive Reiskulturen im Tal und verhindert Landrutsch.
  10. Der Zuckersaft wird unter kontrollierten Bedingungen in einer zertifizierten und hygienischen Fabrik hergestellt.
  11. Der Palmzucker wird unter Nutzung von geothermaler Energie hergestellt. Es wird also kein Brennholz verwendet und so müssen keine Bäume abgeholzt werden.
  12. Die Fabrik produziert keinerlei Abfall („zero waste“).
  13. Bei der Herstellung des Zuckers wird fortschrittlichste Technologie verwendet, was zu einer sehr hohen Qualität des Zuckers führt.
  14. Palmzucker aus Masarang enthält keine künstlichen Zusätze und ist frei von Verunreinigungen und Mikroorganismen.
  15. Niedriger glykämischer Index (GLYX) von unter 30, d.h. wird langsamer in den Blutstrom aufgenommen, ist damit gesünder als z.B. Rohrzucker mit einem GLYX von ca. 60 bis 80.
  16. Arenga- Palmzucker aus Masarang enthält sehr große Mengen an Aminosäuren wie Glutamin und Arginin, die eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben.
  17. Palmzucker enthält auch viele andere gesunde Substanzen, wie Anti-Oxidantien, Vitamine und wichtige Mineralien.
  18. Der Kauf dieses Zuckers hilft einer demokratischen und transparenten Gemeinschaft, während die Gesundheit der einheimischen Bauern und der Naturschutz beachtet werden.
  19. In Zusammenarbeit mit der Kooperative können die Bauern den Zucker in großen Mengen und in gleichbleibender Qualität herstellen. Sie müssen auch nicht mehr länger Holz einschlagen, um den Zucker selbst einzukochen.
  20. Wir bieten Gesundheits- und Unfallversicherungen für die Palmzuckerbauern und ihre Familien. Die Bauern halten regelmäßig Share Holder Treffen ab und haben sich in der Vergangenheit dazu entschlossen, in Natur- und Tierschutzprojekte zu investieren.

 

Masarang ist eine kleine Stiftung. Willie Smits hat einen großen Teil der Mittel aus eigener Tasche bezahlt. Man versucht mit viel Einfluss eine bessere Umwelt und soziale Bedingungen zu schaffen. Gemeinsam mit unserem österreichischen Partnerverein “fansfornature- austria” bieten wir die Möglichkeit, die Vorteile von Palmzucker zu veröffentlichen und interessierten Menschen für 2,45 Euro pro 250 gr-Päckchen zzgl. Versand anzubieten. Bei Interesse kontaktieren Sie uns. Wir beziehen den Palmzucker über  “Amigos International”

(weitere Infos: Masarang Foundation).

Link zu Amigos International

 

Link zur Masarang Foundation

 

Der Masarang Arenga- Palmzucker ist  ein   unraffinierter,  tropischer Zucker, der aus dem  frischen Saft (Nira) der  Arenga- Palme  (Arenga pinnata) von Bauern der Masarang- Foundation in der Minahasa- Region auf Nord-Sulawesi (Indonesien) gewonnen wird.

Dieser Zucker eignet  sich hervorragend für alle Arten von Desserts  und  Getränken  und  zum Süßen  von Kuchen und Nachspeisen.  Er findet Verwendung in orientalischen und asiatischen Gerichten, und dient als Würze für Fleisch und Fisch zum Braten und Grillen. Palmzucker ist nicht so süß wie herkömmlicher Zucker und schmeckt honigartig süß – eher mild – wie ein sehr lockeres, butteriges Zuckerbonbon mit deutlicher Karamellnote. Manchmal ist eine leichte Säure auszumachen. Dieser einzigartige Geschmack ist durch nichts anderes zu ersetzen. Arenga-Zuckerpalmen wachsen im Gegensatz zu Ölpalmen nicht in Monokultur, sondern nur in Wäldern mit einem hohen Artenreichtum (Biodiversität). Dadurch werden die letzten Regenwälder geschont und der Lebensraum der letzten freilebenden Orang-Utans und anderer gefährdeter Tier- und Pflanzenarten des Regenwaldes bleiben erhalten.
Alle Bauern in der Kooperative der Masarang- Foundation zapfen ihre eigenen Zuckerpalmen an. Der Palmzuckersaft wird zur Fabrik der Kooperative gebracht, durch Kochen eingedickt und dann in Behälter gegossen, wo er zu einer leicht porösen Masse erstarrt. In Gegenden mit einem geringen Durchschnitts-Einkommen können die Zuckerpalmen den Bauern eine gute Möglichkeit bieten, sich und ihre Familien ausreichend zu ernähren.  Der Ertrag von sechs Zuckerpalmen genügt bereits, um die bescheidenen Lebenshaltungskosten für eine komplette Familie sicherzustellen. Durch den Anbau von Palmzucker entstehen 20-mal mehr Arbeitsplätze als beim Anbau von Rohrzucker. Die Masarang- Foundation hilft den ärmsten Bauern mit Stipendien für ihre Kinder und bietet Gesundheits- und Unfallversicherungen. Die Bauern selbst haben sich in der Vergangenheit dazu entschlossen, in Natur- und Tierschutzprojekte zu investieren.

Masarang-Palmzucker schont die Natur und fördert den Er- halt des Artenreichtums der Regenwälder. Zuckerpalmen können auf steil ansteigenden Böden angebaut werden und verhindern Landrutsche. Zuckerpalmen wachsen nur inmitten eines artenreichen Waldes, sind sehr genügsam und in vielen Teilen essbar. Sie produzieren sechsmal mehr Zucker als Zuckerrohr und widerstehen Feuer, Vulkanausbrüchen und Überschwemmungen. Da Palmzucker aus Masarang unter Nutzung von geothermaler Energie hergestellt wird, müssen keine Bäume als Feuerholz eingeschlagen werden. Dadurch können in Tomohon mehr als 200.000 Bäume pro Jahr als Brennholz eingespart werden.

Die Masarang- Foundation arbeitet aktiv mit den einheimischen, indonesischen Bauern daran, dass Land mit gemischten Zuckerpalmwäldern wiederaufgeforstet wird. Masarang- Palmzucker hat einen glykämischen Index (GLYX) von unter 30, d.h. er wird langsamer ins Blut aufgenommen als herkömmliche Zucker. Er enthält große Mengen an Aminosäuren (z.B. Glutamin und Arginin), Anti-Oxidantien, Vitaminen und wichtigen Mineralien. Ungewöhnlich für indonesische Verhältnisse, werden viele der Menschen    in   der    Minahasa- Region über 100 Jahre alt. Palmzuckerbauern leben durch- schnittlich auch 11 Jahre länger als Konsumenten von weißem Zucker und leiden viel seltener an Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Asthma.

Zuckergewinnung:
Pro Zuckerpalme können bis zu 1.800 Liter Saft gewonnen und zu ca. 150 kg Zucker in einem Jahr verarbeitet werden. Auch aus den Früchten, Blattfasern, und anderen Pflanzenteilen können bis zu 60 verschiedene Produkte gewonnen werden, dar- unter auch traditionelle Medizin der indonesischen Ureinwohner, der Dajak. Stirbt die Palme nach mehreren  Jahren  ab, kann  sehr haltbares und wunderschönes Palmholz geerntet werden.
Die Gewinnung und Verarbeitung des zuckerhaltigen  Saftes, der an der Luft schnell vergärt, ist sehr arbeitsintensiv  und schwierig.
Durch den speziellen Produktionsprozess, bei dem der Saft bei niedrigen  Temperaturen und Unterdruck eingedampft wird, bleiben die natürlichen Vitamine, Mineralien und Aminosäuren erhalten.

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